Genäht wird zu Hause, außerdem im Friedensdorf, wo zum Beispiel Mohamad Kheir Daoud, gelernter Schneidermeister aus Syrien, und seine Frau Makbule Davut mitmachen. Marlis Fenske hat am Montag bei einem Discounter zwei Nähmaschinen erstanden. Eine steht jetzt im Friedensdorf, die andere nutzt sie zu Hause. "Nach ungefähr 350 Masken ist meine alte durch den Dauerstress kaputtgegangen", erzählt sie. Fördergeld für "Storkow näht gegen Corona" gibt es aus dem Projekt "Demokratie leben". "Wir mussten gerade zum Beispiel 500 Meter Gummi bestellen, für 150 Euro. Leider gibt es auch Leute, die sich mit Corona eine goldene Nase verdienen", sagt Franziska Reichelt vom Friedensdorf. Ausgegeben werden die Masken montags bis freitags von 9 bis 10 Uhr im Friedensdorf und am Rathaus. Sie sind kostenlos, pro Person gibt es zwei Masken. Wer mitmachen will, bekommt Infos bei Ingo Wolf unter Tel. 0176 43464673.
Auch Mitglieder des Interkulturellen Vereins Mosaik in Beeskow nähen Masken und geben diese kostenlos oder gegen eine Spende ab. Engagierte, die mitmachen, sind gesucht. Unter Tel. 0162 7243886 können sich Interessierte bei Razan Alshash melden. Die Stoffe für die Masken bekam der Verein gespendet.