Einwohnerversammlung
: WLAN-Abschaltung in der Nacht möglich

Die Einwohnerversammlung, auf der Bürgermeister Frank Steffen über städtische Vorhaben informierte, war schlecht besucht.
Von
Olaf Gardt
Beeskow
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Symbolbild: W-lan nachts ausschalten - lieber Sterne gucken als ins Smartphone starren?

Oliver Berg/dpa

Die Einwohnerversammlung für die Bewohner des Stadtzentrums, auf der Bürgermeister Frank Steffen am Dienstag über die Vorhaben der Stadt informierte, stieß auf wenig Interesse. Nur rund zehn Frauen und Männer saßen im Versammlungsraum des Rathauses, dazu einzelne Stadtverordnete.

Offenbar gibt es nur wenig Problemthemen. Was angesprochen wurde, war nicht neu. Vor allem in der den engen gepflasterten Straßen werde zu schnell gefahren. "In Einbahnstraßen auch gern in die falsche Richtung“, ergänzte Stadtverordnetenvorsteher Sven Wiebicke, der selbst in der Klosterstraße wohnt. Vor allem vor unbewohnten Grundstücken wachse das Unkraut, da solle die Stadt schneller eingreifen. Efeu und wilder Wein sollten stärker zurückgeschnitten werden. Letzteres sicherte Kämmerer Steffen Schulze, der auch für die Grünanlagen zuständig ist, zu.

Bürgermeister Frank Steffen versprach, auch die Verkehrsthemen weiter zu diskutieren. Neben dem zu schnellen Fahren geht es da auch um die Parkplatzsituation auf dem Kamener Platz. Seit es keine Zeitbeschränkung mehr gibt, seien die Stellplätze oft von Firmenfahrzeugen blockiert. Überlegen werde man auch, so der Bürgermeister, ob die WLAN-Spots, die die Stadt auf vielen Plätzen anbietet, zu bestimmten Nachtzeiten abgeschaltet werden. Der kostenlose Internetzugang führe dazu, dass viele Jugendliche sich bis spät in die Nacht auf diesen Plätzen versammeln und dabei auch störenden Lärm machen.