Erneuerbare Energien
: Bürgermeister in Beeskow zieht Beschlüsse zum Windpark Schneeberg zurück

Weil es noch keinen Umweltbericht gibt und eine Bürgerbeteiligung aussteht, soll erst im Januar über die B-Pläne beraten und abgestimmt werden.
Von
Olaf Gardt
Beeskow
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Ob und wie es mit der Windenergienutzung rund um Schneeberg weitergeht, wird im Dezember nicht mehr beraten.

Arnulf Stoffel/dpa

Bürgermeister Frank Steffen zieht die Beschlussvorlagen zu den Windparks Schneeberg und Grunow-Mixdorf, die in der kommenden Woche im Hauptausschuss beraten und entschieden werden sollten, zurück. Grund ist, dass bis zum Freitag der beauftragte Umweltbericht zu den entsprechenden Bebauungsplänen noch nicht vorlag. Auch wenn dieser noch einträfe, sei die Frist bis zum Dienstag ausgesprochen kurz, um eine entsprechende Befassung mit dem Papier in der Verwaltung sachgerecht warnehmen zu können. Er hoffe, die Themen dann im Januar beraten lassen zu können, so der Bürgermeister.

Bürgerbeteiligung mit großer Abfrage geplant

Geplant ist zudem noch eine Bürgerbeteiligung zu dem Thema, bei der die Einwendungen der Schneeberger mit dem Planer der Windgebiete besprochen werden sollen. Die Stadt werde dazu in der kommenden Woche alle Schneeberger anschreiben und abfragen, ob sie unter den coronabedingt gebotenen Einschränkungen an einer solchen Veranstaltung teilnehmen möchten. Je nach Rücklauf wäre eine diese dann Anfang Januar in der großen Turnhalle im Sport- und Freizeitzentrum denkbar.

Neu auf der Tagesordnung des Hauptausschusses, der am Dienstag ab 18 Uhr in der Aula der Fontane-Grundschule tagt, ist ein Hygienekonzept. Mit dem Beschluss soll gesichert werden, dass die Gremien der Stadtverordnetenversammlung auch künftig wie gewohnt tagen können. Als Sitzungsort ist generell die Grundschulaula festgelegt, Teilnehmer müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.