FÖJ in Sauen: Junge Helfer für Freiwilligendienst gesucht – alle Infos

Vor etwa einem Jahr hat Jonas Lindemann ein FÖJ in Sauen begonnen, um sich beruflich zu orientieren. Jetzt wird ein Nachfolger gesucht.
Franziska LangeSeit 1994 bewirtschaftet die Stiftung August Bier den Sauener Wald nach den Prinzipien des naturgemäßen Waldbaus. Die Ideen von August Bier, der ein Visionär in Sachen Forstwirtschaft war, werden fortgeführt – aber auch erweitert und modernen forstwissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Nicht losgelöst, sondern verbunden mit den sozialen und ökologischen Erfordernissen der heutigen Zeit.
Dazu gehört auch, mit jungen Leuten gemeinsam den Wäldern eine Zukunft zugeben – und somit auch das Klima positiv zu beeinflussen. Regelmäßig werden Veranstaltungen angeboten, um Besuchern, Schülern, Studierenden, Naturliebhabern, Förstern, Forstmitarbeitern und Wissenschaftlern – die erforderliche forstwirtschaftliche Arbeit nahezubringen. Und selbst für Klima und Wald aktiv zu werden, beispielsweise beim Absolvieren eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ).
FÖJ in Sauen: Bei der Klimarettung mitwirken
Auch jetzt ist das noch möglich – denn Jonas Lindemann sucht einen Nachfolger. Er hatte sich für ein FÖJ entschieden, weil er sich beruflich orientieren wollte, ob der Berufswunsch Forstwirt, auch seinen Vorstellungen entspricht. Doch egal was den Ausschlag für ein FÖJ gibt, es muss schnell gehen. Denn, wie Försterin Monique Müller informiert, ist der Beginn bereits am 1. September 2024.
Aber welche Voraussetzungen sollten Bewerbende mitbringen? „In erster Linie sollten Interessenten flexibel und pfiffig sein“, sagt sie und schmunzelt. Ein forstlicher Hintergrund sei keine Bedingung, dennoch sollten sich Interessierte in Natur und Umwelt wohlfühlen. „Wir erwarten beispielsweise die Unterstützung bei Projekten, mal einen Beitrag zu schreiben, Hilfe bei der Vorbereitungen von Exkursionen oder auch Telefonate zu führen.“
Langweilig werde es jedenfalls nicht. Auch müsse ein Interessent nicht aus der Region sein. „Wir haben Wohneinheiten vor Ort, eine Fahrerlaubnis ist nicht Bedingung, aber ein Auto wäre verfügbar, wenn die Fahrerlaubnis vorhanden ist“, teilt die Försterin mit. Doch mit dem Fahrrad funktioniere es auch. Und, die Arbeit verteile sich zu je etwa 50 Prozent auf Büro und Natur. „Insgesamt gehören zum Stiftungsforst 6000 Hektar.“ Jährlich würden etwa 25 Hektar (ha) künstlich und auf aktive Weise etwa 150 ha natürlich, also mit Verjüngung, aufgeforstet.
Kontakt
Stiftung August Bier, Ziegeleiweg 1, 15848 Rietz-Neuendorf OT Sauen, Tel. 033672 72759, Mail: info@stiftung-august-bier.de

