Jahresrückblick für Beeskow und Region - August
: Bombenfund in Lindenberg, Desaster um Spreefrau in Beeskow und Drachenbootregatta mit Live-Musik in Oelsen

Traditionell blicken wir zum Jahresende auf das Geschehen in Beeskow, Storkow, Friedland, Lieberose und den umliegenden Dörfern zurück. Das geschah im August:
Von
Jörn Tornow
Beeskow
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  • Das Improvisationstheater üben die Schauspieler im Keller der Burg Beeskow. Thomas Hoffmann, Kursleiterin Ulrike Boie, Cathrin Zorer, Daniela Hoffmann, Sigrid Blaske und Astrid Walter (v. l.) agieren immer ganz spontan.

    Das Improvisationstheater üben die Schauspieler im Keller der Burg Beeskow. Thomas Hoffmann, Kursleiterin Ulrike Boie, Cathrin Zorer, Daniela Hoffmann, Sigrid Blaske und Astrid Walter (v. l.) agieren immer ganz spontan.

    Jörn Tornow
  • Das Kunstprojekt "Tomorrow Never Waits" des Vereins Endmoräne ist eine Verbindung von Industrie und Kunst. Patricia Pisani aus Berlin und Teltow verarbeitet eine Quetschschnecke, es ist ein Schrottteil des Spanplattenwerks. Die Künstlerin schreibt einen Auszug eines Gedichts aus dem Jahr 1830 auf die Schnecke.

    Das Kunstprojekt "Tomorrow Never Waits" des Vereins Endmoräne ist eine Verbindung von Industrie und Kunst. Patricia Pisani aus Berlin und Teltow verarbeitet eine Quetschschnecke, es ist ein Schrottteil des Spanplattenwerks. Die Künstlerin schreibt einen Auszug eines Gedichts aus dem Jahr 1830 auf die Schnecke.

    Jörn Tornow
  • Der 1. Ostdeutsche Projektcircus wird auf dem Sportplatz der Rolf Zuckowski Grundschule in Lindenberg aufgebaut. Den Manegenteppich reinigen Daniela Kirschke und ihren Söhne Paul und Nils (r.) mit Wischmop ganz gründlich. Am Freitag wurde außerdem das Zelt mit den Bänken versehen und die Beleuchtung aufgestellt. Alle Kinder werden jeweils eine Nummer einstudieren und in den Vorstellungen zeigen.

    Der 1. Ostdeutsche Projektcircus wird auf dem Sportplatz der Rolf Zuckowski Grundschule in Lindenberg aufgebaut. Den Manegenteppich reinigen Daniela Kirschke und ihren Söhne Paul und Nils (r.) mit Wischmop ganz gründlich. Am Freitag wurde außerdem das Zelt mit den Bänken versehen und die Beleuchtung aufgestellt. Alle Kinder werden jeweils eine Nummer einstudieren und in den Vorstellungen zeigen.

    Jörn Tornow
  • Die Kita Rappelkiste in dem Rietz-Neuendorfer Ortsteil Glienicke hat einen eigenen Koch. Dave Krüger kocht jeden Tag für etwa 30 Kinder. Diesmal steht Lasagne auf dem Speiseplan. Das er für so viele Münder kocht, hat er einen entsprechend großen Backofen zur Verfügung. Der Koch arbeitet seit Juli für die Kita. Vorher hat er im Theater am See in Bad Saarow gekocht.

    Die Kita Rappelkiste in dem Rietz-Neuendorfer Ortsteil Glienicke hat einen eigenen Koch. Dave Krüger kocht jeden Tag für etwa 30 Kinder. Diesmal steht Lasagne auf dem Speiseplan. Das er für so viele Münder kocht, hat er einen entsprechend großen Backofen zur Verfügung. Der Koch arbeitet seit Juli für die Kita. Vorher hat er im Theater am See in Bad Saarow gekocht.

    Jörn Tornow
  • Die Spree sieht in Werder besonders malerisch aus. Das Foto wurde von der markanten Tropenholz-Spreebrücke aus aufgenommen.

    Die Spree sieht in Werder besonders malerisch aus. Das Foto wurde von der markanten Tropenholz-Spreebrücke aus aufgenommen.

    Jörn Tornow
  • Die Restauratorin Dorothee Schmidt-Breitung schafft zusammen mit drei Kolleginnen ein "bauhistorisches Sichtfenster in die Vergangenheit". Sie bemalen dazu 25 Quadratmeter Gemäuer auf der Nordseite der St. Marienkirche. Vor etwa 500 Jahren waren die Steine ebenfalls in roter und grauer Farbe schachbrettartig angemalt. Die Tür ist der Zugang zur Sakristei.

    Die Restauratorin Dorothee Schmidt-Breitung schafft zusammen mit drei Kolleginnen ein "bauhistorisches Sichtfenster in die Vergangenheit". Sie bemalen dazu 25 Quadratmeter Gemäuer auf der Nordseite der St. Marienkirche. Vor etwa 500 Jahren waren die Steine ebenfalls in roter und grauer Farbe schachbrettartig angemalt. Die Tür ist der Zugang zur Sakristei.

    Jörn Tornow
  • "Drei Wünsche für Seppel" heißt das Puppentheaterstück im DRK-Familienzentrum. Die Hände in den Puppen gehören Bianka Konrad-Pfitzmann und Nicole Pahlow. Mateo und Gregor (r.) freunden sich mit den Puppen an.

    "Drei Wünsche für Seppel" heißt das Puppentheaterstück im DRK-Familienzentrum. Die Hände in den Puppen gehören Bianka Konrad-Pfitzmann und Nicole Pahlow. Mateo und Gregor (r.) freunden sich mit den Puppen an.

    Jörn Tornow
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Akute Brandgefahr an der Tankstelle Lindenberg

Die 850 Bewohner von Lindenberg sind am Wochenende nur knapp an einer großen Katastrophe vorbei geschrammt. Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage hatte es in der Nähe des Ortes einen Feldbrand gegeben. Das passiert in der Erntezeit immer wieder mal. Doch bei diesem Brand war vieles anders als sonst. Ein Feuer war direkt an der schmalen Ortsverbindungsstraße in Richtung Falkenberg ausgebrochen.

„Es läuft besser als vermutet“

Die Schulleiterinnen und Schulleiter der weiterführenden Schulen in Beeskow und Storkow sind zufrieden. Der Start ins neue Schuljahr verlief größtenteils planmäßig – mit Corona-Auflagen und verbesserten digitalen Konzepten. Zweimal in der Woche sollen Schülerinnen und Schüler getestet werden. Das hat das Bildungsministerium vorgegeben. „Montags und donnerstags wird bei uns getestet“, so Frank Boywitt, Leiter der Albert-Schweitzer-Oberschule in Beeskow. „Bei den 7. Klassen ist das etwas stotternd angelaufen, da die Schüler eigentlich von den Grundschulen Tests erhalten und diese zu Hause durchführen sollten. Diese waren aber nicht bei allen vorhanden“, so Boywitt.

Beeskow bewahrt das Lebenswerk von Günter de Bruyn

Nun hat es sich, wie im zuvor mit der Familie besprochenen Testament festgelegt, Wolfgang de Bruyn zur Aufgabe gemacht, den Nachlass seines Vaters Günter de Bruyn nicht nur zu bewahren, sondern zu ordnen, zu registrieren, digitalisieren und öffentlich nutzbar zu machen. Und das soll in Beeskow geschehen. Die Stadt wird damit zu einem neuen literarischem Zentrum in Brandenburg. Potsdam hat das Fontane-Archiv, Frankfurt das Kleist-Museum. Beeskow wird Sitz der Günter-de-Bruyn-Stiftung.

Ein Gebäude ist bereits gefunden. Die Brandstraße 38 – ein Fachwerkbau, dessen Abriss Wolfgang de Bruyn schon in den 1990er Jahren als Leiter des Kreiskulturamtes verhindert hatte.

Russische Bombe in Lindenberg gefunden

Am 17. August, stießen Bauarbeiter der Firma Vodasun Energie-Technik GmbH aus München bei Schachtarbeiten zur Kabelverlegung nahe des Edeka-Marktes in Lindenberg (Ortsteil von Tauche) auf eine Bombe. Geistesgegenwärtig informierten sie ihren Chef und schickten ein Foto – woraufhin der zuständige Bauleiter Christian Kurschus die Polizei informierte. Dann ging alles sehr schnell. „Um 15.22 Uhr wurde ich von der Polizei informiert“, berichtet Karsten Radlow, Leiter des Ordnungsamtes.

Brunnendesaster in Beeskow – Was wird aus der Spreefrau?

Wenn Touristen oder Neubürger auf den Beeskower Marktplatz kommen, stellt sich für sei meist ziemlich schnell die Frage: „Warum ist in dem Brunnen am Ende des Platzes kein Wasser?„ Es herrscht Trockenheit und das nun schon in der zweiten Saison in Folge. Das Projekt stand von Beginn an unter keinem richtig guten Stern: Nur zwei Monate nach der Inbetriebnahme, anlässlich des Altstadtfestes 2005, gab es den ersten Ärger. Das über das Tablett schwappende Wasser spritzte durch Wind teilweise neben den Brunnen. Die Stadt Beeskow sah darin eine Wasserverschwendung und schritt ein.

Mini-Drachenboot-Regatta

Die Oelsener feierten den Spätsommer mit einer Mini-Drachenboot-Regatta, Livemusik und vielen Besuchern – Petrus hatte ein Einsehen und schickte die Sonne vorbei. Was am Freitag beim Training für die Mini-Drachenboot-Regatta auf dem Kleinen Oelsener See noch nach einem wolkenverhangenen Wochenende aussah, entpuppte sich später als herrliches Spätsommerwochenende.