Kunst in Rietz-Neuendorf
: Mehr als Theater bei „Mal Sauen“ in der Kulturscheune

Im Rietz-Neuendorfer Ortsteil Sauen lädt das Fest „Mal Sauen“ in die Kulturscheune. UdK Berlin, Schule Görzig und Partner setzen auf Begegnung durch Kunst.
Von
Jens Olbrich
Rietz-Neuendorf
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Vorbereitung der Kulturscheune für Mal Sauen und Erzählworkshop über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Sauen von Studierenden Master of Arts Theaterpädagogik.

Vorbereitung der Kulturscheune für „Mal Sauen“ und Erzählworkshop über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Sauen von Studierenden Master of Arts Theaterpädagogik.

Konrad Behr
  • In Sauen lädt „Mal Sauen“ zu einem Theater- und Kunstfest in die Kulturscheune ein.
  • UdK Berlin, Schule des Friedens Görzig und Partner organisieren das offene Fest gemeinsam.
  • Termin: Samstag, 18. Juli, ab 15 Uhr – Eintritt frei, Ort: Zum Anger 16, Rietz-Neuendorf.
  • Geplant sind Maskenspiel von elf Kindern, ein Porträtfilm über Elke und Live-Performances.
  • Essen vom Grill und Getränke gibt es bis in den Abend, Ausklang „bis die Glocken läuten“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das spätbarocke Gutshaus in Sauen (Rietz-Neuendorf), ist vor allem bekannt durch den berühmten Berliner Chirurgen Prof. Dr. August Bier. Heute dient es als Begegnungsstätte der Berliner Kunsthochschulen. Seit Jahrzehnten ist es ein Ort, an dem Studierende der Universität der Künste Berlin (UdK Berlin) künstlerisch tätig sind, erklärt Prof. Dr. Melanie Hinz von der Fakultät Darstellende Kunst.

Mit „Mal Sauen“ wolle man die Menschen vor Ort kennenlernen und einen Raum für Begegnung, Austausch und unterschiedliche künstlerische Beiträge schaffen. Am Samstag, dem 18. Juli, wird dafür ein theatrales Fest stattfinden. Beginn ist um 15 Uhr, der Eintritt ist kostenlos. Austragungsort der Veranstaltung ist die nicht weit vom Gutshaus entfernte Kulturscheune. Zu finden ist diese unter der Adresse Zum Anger 16, 15848 Rietz-Neuendorf.

Die Veranstaltung sei in einer Kooperation des MA-Studiengangs Theaterpädagogik (Master of Arts), der Kulturscheune Sauen, der Schule des Friedens Görzig und des Hüfnerhauses Beeskow organisiert worden. Und natürlich zusammen mit den Menschen aus Sauen und Umgebung.

Neben der Maskenaufführung mit selbstgebastelten Masken durch elf Kinder der Schule des Friedens Görzig wird Melanie Hinz zufolge ein gemeinsam mit einer Bewohnerin entstandener Film zu sehen sein.

Dokumentarfilm mit Elke über die Zukunft in Sauen

Der Film sei die Aufgabe einer Studierenden gewesen: Begegnungen mit Menschen aus Sauen – klingelt an einer Tür und schaut, wen ihr trefft. Herausgekommen sei ein Dokumentarfilm, eben als Porträt über Elke. „Ich glaube, Elke ist so um die 70, möchte aber 120 werden“, verrät Melanie Hinz vorab. Es gehe um die Vorstellungen, wie die nächsten 50 Jahre in Sauen aussehen.

Weiterhin werde es Live-Performances sowie Ausstellungen zum Sehen und Hören geben. Die in der Kooperation und von den Studenten entwickelten Beiträge werden nach Angaben der Professorin im Rahmen eines offenen Festes gemeinsam präsentiert. Auch für Essen vom Grill und Getränke ist bis in den Abend werde gesorgt – das Veranstaltungsende wird von den Veranstaltern mit „bis die Glocken läuten“ angegeben.