Leichtathletik
: Beeskower sind vorn mit dabei

Beim Deutsch-Polnischen Hallenmeeting in Cottbus holen die jungen Kreisstädter drei Siege und einen dritten Platz.
Von
Hagen Pohle
Beeskow
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Die Beeskower Athleten zeigen beim Hallenmeeting in Cottbus sehr gute Leistungen, haben aber auch noch Luft nach oben.

Beatrix Pohle

Der LC Cottbus ist der Veranstalter des alljährlichen länderübergreifenden Hallenwettkampfes. Dort waren für die Beeskower Nachwuchsathleten die Disziplinen Sprint, Weitsprung und 800-Meter-Lauf zu absolvieren. In der M10 vertrat Hugo Briese-nick die grünen Farben der Kreisstädter und zeigte in allen Disziplinen eine solide Leistung auf dem unbekannten Terrain in der Leichtathletikhalle. Darauf kann er in den kommenden Wochen mit konzentriertem Training aufbauen.

Ein Jahr älter sind Janes Hofmann und Florian Pikos. Im vierten Vorlauf über 50 m ging Florian an den Start und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. In 7,56 Sekunden überquerte er als Erster die Ziellinie und qualifizierte sich somit für das Finale. Janes wurde im fünften Vorlauf Zweiter und verpasste damit knapp das Finale. Dort konnte sich Florian nochmals gut präsentieren und gewann in 7,60s.

Auch im Weitsprung kam er an seine Bestleistung nah heran. Mit 4,20 m gelang Florian  dabei auch der weiteste Sprung des Tages in der M11. Janes landete mit gesprungenen 3,75 m auf Rang 8.

In der W10 lief Ellen Staude mit 8,24 s als Erste des vierten Vorlaufes ins Finale über 50 m. Dort konnte sie sich erneut steigern und erreichte mit 8,19 s als Dritte einen Platz auf dem Podium. Im Weitsprung zeigte sie mit 3,27 m ebenso wie Marlena Müller mit 3,20 m noch Luft nach oben.

800 Meter als Paradedisziplin

Die Paradedisziplin beider Athletinnen ist allerdings der 800-m-Lauf. Hier überquerte Marlena als Erste die Ziellinie nach 3:03,26 Minuten. Ellen landete mit 3:08,05 auf dem vierten Rang. Bei beiden sollte in den kommenden Wettkämpfen die Drei-Minuten-Marke fallen.

In der W11 traten Lina Görsdorf, Leonie Kühl und Sarah Bremer an. Alle drei erzielten Leistungen im Bereich ihrer Bestwerte. So sammelten sie weitere Motivation für die kommenden Trainingseinheiten.

Im Starterfeld der Kugelstoßerinnen der weiblich Jugend U 18 stand Jona Körner. Ihr weitester Stoß wurde mit 7,77 m gemessen. Bei den Landesmeisterschaften Ende Januar in Potsdam soll die Kugel dann noch etwas länger in der Luft bleiben.

„Ich bin mit den meisten Ergebnissen zum Jahresanfang sehr zufrieden“, resümiert Trainerin Beatrix Pohle. „Mit etwas mehr Ernsthaftigkeit und Konzentration wäre aber wohl auch der eine oder andere Zentimeter mehr beziehungsweise die eine oder andere Sekunde weniger möglich.“