Leichtathletik
: Ultralauf auf Leichhardts Spuren

Trail über 55 Kilometer startet am Sonnabend um 9.30 Uhr in Trebbatsch – auch mit Sportlern der Region.
Von
Olaf Gardt
Trebatsch
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Die Strecke folgt dem nach dem Australien-Forscher Ludwig Leichhardt benannten Weg, den dieser in seiner Jugend regelmäßig vom Vaterhaus zum Gymnasium nach Cottbus zurückgelegt hat. Der Weg, eigentlich vor allem für Radwanderer gedacht, ist mit einem kleinen gelben Schild mit Känguruh ausgewiesen und so relativ leicht nachzuverfolgen.

Die Strecke für einen Ultralauf zu nutzen, ist die Idee von Volker Roßberg und Aldo Bergmann. Da in Brandenburg für einen echten Trail die Höhenmeter fehlen, haben sie den Lauf in den Februar gelegt, um einen harten Winterlauf anzubieten. Zwar gab es in den vergangenen Jahren immer wieder mal ein paar vereiste Stellen, aber so richtig hat es noch nicht geklappt. Auch in diesem Jahr wird es wohl eher ein Frühlingslauf.

Ziel in Haasow

Das Ziel des Ultralaufs befindet sich seit dem vergangenen Jahr nicht mehr an den Treppenstufen von Schloss Branitz, sondern ein paar Kilometer weiter in Haasow. Das hat vor allem organisatorische Gründe.

Auf der etwas längeren Strecke waren im vergangenen Jahr Marita Wahl (Blankenfelde) bei den Frauen mit 4:54 Stunden und Uwe Laenger (Union Berlin) bei den Männern mit 4:10 Stunden die Sieger. Insgesamt kamen 59 Starter ins Ziel. Die Titelverteidigerin ist wieder am Start, bei den Männern wird es einen neuen Sieger geben. Aus der Region sind unter anderem Carsten Rothe, Stephan Marschallek, Stefan Kühlberg, Oliver Klimpel, Olaf Gardt, Michael Heinze, Meik Suckut, Thomas Paschy und Max Bisanz gemeldet.