Neujahrsempfang Storkow: Warum die Partnerschaft mit der Bundeswehr besonders ist

Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig und Oberstleutnant Roy Grundtner eröffnen den 21. Neujahrsempfang auf Burg Storkow, ehren das Ehrenamt, weisen auf Erreichtes hin und geben einen Ausblick auf das Jahr.
Jens Olbrich- Storkow feiert den 21. Neujahrsempfang auf Burg Storkow am 22. Januar.
- Stadt, IT-Bataillon 381 und Opalenica betonen ihre Partnerschaft.
- Bürgermeisterin: „Unsere Soldatinnen und Soldaten gehören zu uns.“
- Oberstleutnant: Bau in der Kaserne, neuer Wehrdienst mit Folgen für den Standort.
- Delegation aus Opalenica lobt Schulaktionen und kulturellen Austausch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unbestritten beginnt das neue Jahr am 1. Januar, unmittelbar nachdem die Sektgläser nach dem Anstoßen auf das Neue verklungen sind. Das gesellschaftliche Leben nimmt jedoch etwas gemächlicher wieder Fahrt auf. Städte veranstalten Mitte bis Ende Januar Neujahrsempfänge, um das neue Jahr offiziell zu beginnen. Ein solcher Jahresauftakt für das Jahr 2026 fand auch in Storkow statt, zum 21. Mal traditionell auf der Burg, zu dem Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig und Oberstleutnant Roy Grundtner vom in der Stadt stationierten Informationstechnikbataillon 381 am 22. Januar einluden.
Gefolgt sind der Einladung neben Landrat Frank Steffen Ehrenamtler aus vielen Bereichen wie etwa der Freiwilligen Feuerwehr, Gäste von Bundeswehr und Polizei, aus Wirtschaft und Politik sowie eine Delegation der polnischen Partnergemeinde Opalenica unter Führung des Bürgermeisters Paweł Jakubowski. Das seien die Gäste mit der weitesten Anreise, meint Bürgermeisterin Schulze-Ludwig. Jakubowski erklärt das neue Jahr zum Zeitpunkt für Reflexion, aber auch für neue Pläne, lobt gemeinsame Aktionen der Schulen, den Gedankenaustausch junger Menschen über andere Kulturen und Sprachen.
Bürgermeisterin betont Partnerschaft zu Bundeswehr
„Seit über 11 Jahren prägt unsere Partnerschaft eine enge Verbindung zwischen Storkow und der Bundeswehr“, erklärt Cornelia Schulze-Ludwig im gut aufeinander abgestimmten Dialog mit Oberstleutnant Roy Grundtner. „Unsere Soldatinnen und Soldaten gehören zu uns und darauf sind wir stolz“, betont die Bürgermeisterin. Besondere Momente wie das traditionelle Benefiz-Konzert, Schlauchboot-Aktion mit den Schülern der Europaschule und die Spendenaktion zu Weihnachten würden zeigen, wie viel Herz in dieser Partnerschaft stecke.

Ehrenamtler aus vielen Bereichen wie der Freiwilligen Feuerwehr, Gäste von Bundeswehr und Polizei, aus Wirtschaft und Politik sowie eine Delegation der polnischen Partnergemeinde Opalenica unter Führung des Bürgermeisters Paweł Jakubowski füllen den Burgsaal beim Neujahrsempfang der Stadt Storkow 2026.
Jens OlbrichEinen Rückblick über ein „intensives Jahr“ für den Standort Storkow gibt Oberstleutnant Roy Grundtner. Abwehrfähig und letztendlich auch kriegstüchtig zu sein, sei Ziel der Streitkräfte. Zur Realität gehören auch „Soldatinnen und Soldaten vom Standort, die weltweit im Ausland im Einsatz sind“, erklärt er. Für Außenstehende sei sichtbar, dass in der Kaserne massiv gebaut werde. Mit dem Hinweis, nicht zu viel spoilern zu wollen, werde der neue Wehrdienst auch auf den Storkower Standort erhebliche Auswirkungen haben.
Wehrdienstleistende werden wieder Normalität im Stadtbild
„Ich freue mich schon jetzt auf die mittlerweile verloren gegangenen Bilder, wenn die jungen Kameraden am Freitag in Richtung Bahnhof marschieren“, erklärt Oberstleutnant Grundtner, der im Herbst 2023 das Kommando als Chef des Informationstechnikbataillons 381 in der Kurmark-Kaserne übernahm. Er denke, dass die neuen Wehrdienstleistenden wieder ein Stück weit Normalität in unseren Stadtbildern werden können.
Der Abend ist vor allem für den Gedankenaustausch gedacht. „Ich freue mich heute auf viele spannende Gespräche, auch mit Kollegen und Kameraden, mit denen man sonst nicht so häufig im Jahr ins Gespräch kommt“, hatte Grundtner eingangs verkündet. Die Gespräche und das Buffet, welches die Feldküche des Informationstechnikbataillons 381 angerichtet hat, geben Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig und Oberstleutnant Roy Grundtner gemeinsam frei.

