Newcastle-Krankheit in Storkow
: Erneuter Ausbruch der Tierseuche, 315.000 Hähnchen betroffen

Die für Geflügel hoch ansteckende Newcastle-Krankheit verbreitet sich weiter in Brandenburg. In einem Masthähnchen-Betrieb mit 315.000 Tieren in Storkow ist die Seuche erneut ausgebrochen.
Von
dpa
Storkow
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Masthähnchen

Die Newcastle-Krankheit bei Geflügel ist in Brandenburg bislang nicht zu stoppen. Jetzt ist einem Masthähnchen-Betrieb in Storkow im Landkreis Oder-Spree die Tierseuche erneut ausgebrochen. (Symbolfoto)

Jens Büttner/dpa
  • Erneuter Ausbruch in Storkow: Ein Masthähnchen-Betrieb mit 315.000 Tieren ist betroffen.
  • Alle Tiere werden getötet, teilte der Landkreis Oder-Spree am späten Freitagnachmittag mit.
  • Der Betrieb war bereits zuvor betroffen – insgesamt dieses Jahr 21 Ausbrüche in Brandenburg.
  • Viren gehören laut Ministerium zu einem in Osteuropa zirkulierenden Genotyp.
  • Schutz- und Überwachungszonen gelten, höchste Biosicherheitsstufe für alle Geflügelhalter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein neuer Ausbruch der Newcastle-Krankheit trifft in Storkow (Landkreis Oder-Spree) einen großen Masthähnchen-Betrieb mit 315.000 Tieren. Das teilte der Landkreis am späten Freitagnachmittag, 29. Mai 2026, mit. Alle Tiere müssen getötet werden.

Der Betrieb war bereits zuvor von der Tierseuche betroffen, wie das Agrarministerium in Potsdam weiter mitteilte.

Bisher sind in diesem Jahr (2026) 21 Ausbrüche der Newcastle-Krankheit im Land Brandenburg nachgewiesen worden. Dazu zählten laut Ministerium auch sehr kleine Geflügelhaltungen. Auch im Oder-Spree-Kreis gab es bereits mehrere Ausbrüche.

Die Newcastle-Krankheit ist eine für Vögel hoch ansteckende und für Geflügel oftmals tödlich verlaufende Viruserkrankung. Für Hühner und Puten gilt in Deutschland eine Impfpflicht. In Brandenburg war die Tierseuche zuletzt 1996 festgestellt worden.

Besondere Schutzmaßnahmen gelten im Oder-Spree-Kreis

Die bislang nachgewiesenen Viren gehören laut Ministerium zu einem Genotyp, der derzeit insbesondere in osteuropäischen Ländern, unter anderem in Polen und Tschechien, zirkuliert.

Schutz- und Überwachungszonen, in denen besondere Sicherheitsauflagen gelten, sind eingerichtet. Alle Geflügelhalter haben sogenannte Biosicherheitsmaßnahmen der höchsten Risikostufe einzuhalten, wie der Landkreis Oder-Spree mitteilte.

Dazu gehören die strikte Einschränkung des Personenzuganges zu den Ställen, wirksame Desinfektionsmaßnahmen an Ein- und Ausfahrten sowie Stalleingängen und die Einhaltung der Herstellerhinweise für die Anwendung der Impfstoffe.