Ursprünglich wollten Polizisten am Dienstag einen 35-Jährigen in Krügersdorf kontrollieren. Dort war der Mann mit einem VW-Passat unterwegs. Doch das gelang nicht. Der Fahrer konnte schließlich erst nach einer kilometerlangen Verfolgung in Ahrensdorf gestellt werden. Gründe für seine Flucht hatte der Mann offenbar viele.
Als die Polizisten den VW Passat in Ahrensdorf aus dem Verkehr ziehen konnte, stellte sich heraus, dass dessen Kennzeichen bereits zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben war. Zudem besaß der Fahrer gar keine gültige Fahrerlaubnis. Doch das waren nicht die einzigen Gründe für die Flucht. Zu den bereits genannten Vorwürfen kommen noch ein Atemalkoholwert von 2,21 Promille und offensichtlicher Drogeneinfluss hinzu. Der Delinquent, so heißt es im Polizeibericht, wird nun einiges zu erklären haben. Er habe etliche Stunden im polizeilichen Gewahrsam verbracht, um seinen Rausch auszuschlafen.

Verfolgungsjagd geht auch über Beeskow, Herzberg und Glienicke

Im Einsatzbericht beschreibt die Polizei auch die Fluchtroute, die offenbar nicht nur über Hauptstraßen führte. Nach der Feststellung in Krügersdorf sei es nach Oegeln gegangen, von dort weiter über Beeskow, Herzberg und Glienicke. Erst kurz vor Ahrensdorf habe der Mann die Sinnlosigkeit seiner Bemühungen erkannt und habe sein Auto gestoppt.