Sozialpolitik: Einzug von Jesidinnen wohl erst im Mai

Künftig Wohnort von Jesidinnen aus dem Nordirak: das Caritas-Gebäude im Bad Sarower Karl-Marx-Damm
Bernhard SchwieteWeil es für die Betreuung der Jesidinnen einen verbesserten Betreuungsschlüssel gibt, waren im Haus auch kleinere Umbaumaßnahmen notwendig. „Wir haben das Raumkonzept verändert“, erläutert die Amtsleiterin. Aus einigen Belegungszimmern würden nun Büros und Besprechungsräume. Die Kapazität des Hauses sinke daher von 100 auf 75 Plätze. Die Amtsleiterin korrigierte Meldungen, wonach im Haus ausschließlich weibliche Mitarbeiterinnen eingesetzt werden. Es seien überwiegend Frauen, aber es könnten auch Männer darunter sein. Heimleiter der Caritas bleibe Sascha Kiffer. Dieser war in der Bad Saarower Gemeindevertretung zuletzt von Bürgermeisterin Anke Hirschmann für den problemlosen Betrieb der Einrichtung gelobt worden.
Wegen der neuen Nutzung des Hauses braucht die Bad Saarower Gemeindevertretung, die zuletzt im Seminargebäude der Caritas tagte, vorübergehend schon wieder eine neue Heimat. Die kommenden Sitzungen finden im Bürger– und Vereinshaus in der Pieskower Straße statt. Ab Herbst, hieß es zuletzt, könne aber wieder das Caritas–Haus genutzt werden.
Erst vor kurzem mussten die Gemeindevertreter ihren angestammten Treffpunkt im Theater am See verlassen. Das Haus führte am Montag, dem Sitzungstag des Gremiums, einen Ruhetag ein. (bs)