Tierheim Märkisch Buchholz: Zwei ausgefuchste Mäusejäger auf Jobsuche

Im Tierheim Märkisch Buchholz warten Tiger und K26-024 drauf, endlich wieder ihr Jagdgeschick als erfahrene Mäusejäger beweisen zu können.
Jens Olbrich- Tierheim Märkisch Buchholz vermittelt zwei betagte Kater als erfahrene Mäusejäger.
- Tiger und K26-024 lebten seit 2014 zusammen draußen – keine Schmusekatzen.
- Vermittlung nur gemeinsam mit Freigang, da sie draußen leben und jagen.
- Beide sind groß, gesundheitlich fit, Zähne saniert – Katzenklo ist bekannt.
- Eingewöhnung empfohlen: sechs Wochen in der Wohnung, besser auf wenige Räume beschränkt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In den letzten Märztagen 2026 führte der Lebensweg zwei betagte Kater zurück zum vermutlichen Ausgangspunkt ihrer zwölf Jahre währenden Karriere als erfolgreiche Mäusefänger. „Als junge Kater sind sie 2014 zu einer Frau vermittelt worden und jetzt hat sie es nicht mehr geschafft, die beiden zu versorgen“, weiß Celine Kirchner. Die angehende Tierpflegerin arbeitet im Tierheim Märkisch Buchholz und ist über die Samtpfoten in ihrem Bereich bestens informiert.
„Das sind Mäusefänger, keine Schmusekatzen“, entschuldigt Celine Kirchner das scheu-zurückhaltende Verhalten der beiden Senioren. „Die leben einfach draußen, fangen Mäuse, haben ihre Aufgabe und genießen die Freiheit.“ Wenn man Zeit und Geduld investiere und Glück habe, würden es vielleicht irgendwann Schmusekatzen – viele solcher Katzen würden es aber eher nicht werden. „Mäusefänger freuen sich, draußen zu sein, ihre Ruhe zu haben.“
Eine Vermittlung der beiden betagten Kater werde es daher auf jeden Fall nur mit Freigang und auch nur zusammen geben. Die beiden „arbeiten“ seit zwölf Jahren zusammen und geben einander Halt. „Sie werden auch garantiert keine Wohnungskatzen werden“, darüber ist sich Celine Kirchner sicher. In ihrem Katzenzimmer warten die beiden Kater derzeit gut versteckt darauf, dass sie endlich wieder auf die Jagd gehen können.
Tierheim als Jobvermittler für erfahrene Jagd-Spezialisten
Die beiden – wie heißen sie eigentlich? Der weißgrau getigerte mit weißen Pfoten habe den Spitznamen Tiger bekommen, der andere habe noch keinen Spitznamen erhalten, überlegt Tierpflegerin Kirchner. „Ich glaub‘, er heißt somit nur K26-024.“ Momentan könne auch sie selbst Tiger und K26-024 nicht anfassen. Ganz so viel Vertrauen hätten die beiden in den wenigen Tagen im Tierheim Märkisch Buchholz weder zu ihr noch zu jemand sonst aufgebaut.
„Die beiden müssen wieder raus, sonst werden sie nicht glücklich“, erklärt Celine Kirchner. Tiger und K26-024 seien körperlich sehr groß und gesundheitlich fit. Die Zähne seien bei beiden saniert, Zahnstein entfernt worden, der Jagd stehe nichts im Weg. Das würden die letzten Tage werden, an denen die beiden erfahrenen Spezialisten eine Chance bekommen könnten, ihr Jagdgeschick zu zeigen. Gewissermaßen gehe es neben der Jobvermittlung für erfahrene Mäusejäger auch um einen Arbeitsplatz mit Ruhestandsgarantie.

Kater Tiger bekam im Tierheim Märkisch Buchholz seinen Spitznamen wegen seiner Streifen. Anfassen ist nicht, der rüstige Mäusejäger ist keine Schmusekatze.
Jens Olbrich„Die beiden betagten, aber rüstigen Kater-Senioren haben höchstwahrscheinlich noch ein paar Jahre vor sich“, denkt Celine Kirchner. Das Wichtigste sei, dass die beiden zusammenbleiben. Aggressiv seien sie nicht, zögen sich eher zurück. Günstig für die anfängliche Eingewöhnung in einem neuen Zuhause sei, dass beide auch die Katzentoilette kennen und benutzen.
Spendenkonto Tierheim Märkisch Buchholz
IBAN: DE81 1009 0000 7213 9490 09
Berliner Volksbank
Interessenten an Tiger und K26-024 oder einem anderen Tier finden die bedürftigen Fellnasen im Tierheim Märkisch Buchholz
● Am Tierheim 1, 15757 Halbe, Tel. 033765 80689, E-Mail: tierheim@tierschutzverein-kw.de
Um sie einzugewöhnen, sollte man sie in den ersten sechs Wochen in der Wohnung lassen. „Sie müssen erst einmal lernen, dass das ihre Futterstelle und ihr Zuhause ist“, erklärt Celine Kirchner. Besser allerdings nur auf einen oder zwei Räume beschränkt, man sollte ihnen nicht das ganze Haus überlassen. Tiger und K26-024 würden sich dann auch lieber verstecken und darauf warten, endlich in die Freiheit zurückzukehren.

