Vermisste Rebecca
: „Hoffentlich wird sie nicht bei uns gefunden“

Polizei setzt Suche nach verschwundener Teenagerin aus Berlin nahe Rieplos fort
Von
Bernhard Schwiete
Rieplos
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Auf der Suche nach Rebecca: Kriminaltechniker sichern Spuren auf dem Boden an einem Waldgebiet im Landkreis Oder-Spree.

dpa/Patrick Pleul

Die Polizei und das Technische Hilfswerk fuhren mit zahlreichen Autos vor, dann rückte nach und nach ein großer Tross Medienvertreter an: Die Polizei hat ihre Suche nach der verschwundenen Rebecca aus Berlin am Dienstagnachmittag in einem Waldstück nahe Rieplos fortgesetzt.

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An der Landesstraße in Richtung Autobahn, etwa 800 Meter vom Ort entfernt,  beobachtete zunächst nur ein einziger Schaulustiger vom Straßenrand aus das Geschehen. „Es beschäftigt mich als Bürger, meine Kinder spielen oft im Wald. Ich habe es durch die Medien erfahren, dass jetzt hier gesucht wird“, sagte der 51 Jahre alte Familienvater aus Wolzig. „Mich interessieren solche Fälle“, so der Mann, der nach eigener Aussage früher in der Forensik arbeitete.

Der Ortsvorsteher von Rieplos, Hartmut Paschke, wurde gegen 16 Uhr auf dem Heimweg von der Arbeit im Vorbeifahren Zeuge des Geschehens. „Mein Jagdrevier grenzt dort direkt an. Dann beschäftigt einen das natürlich besonders“, sagte er. Angehalten habe er aber nicht. „Gafferei ist nicht meine Sache.“ Auch vorher schon hat er aber die Ermittlungen in dem ungelösten Kriminalfall verfolgt. „Ich habe immer gedacht: Hoffentlich wird das Mädchen nicht ausgerechnet bei uns gefunden.“ Es sei schade, dass Rieplos nun in diesem Zusammenhang bekannt werde.