Mit 70 Punkten, 24 Siegen und nur drei Niederlagen haben die Volleyballerinnen des VC Storkow eine starke Saison abgeliefert. In der Landesliga Süd verloren sie nur einmal 0:3 – gegen den Tabellenzweiten KSC Asahi Spremberg I. Und auch die beiden 2:3-Niederlagen gab es gegen Verfolger: den Dritten HSV Cottbus und Vierten Spremberg II. Beim letzten Turnier beim SV Döbern machten die Storkowerinnen mit zwei klaren Siegen den Meistertitel klar. Sie hatten am Ende acht Zähler Vorsprung auf den Zweiten Spremberg I, den Absteiger aus der Brandenburgliga der vorigen Saison.
In Döbern stand nach dem 3:1 gegen Spremberg II die Meisterschaft fest. Die Storkowerinnen feierten den Titel und konnten im zweiten Spiel gegen den Gastgeber ganz beruhigt aufspielen.
Titel beflügelt
Gegen Spremberg II begannen für den VCS Katrin Spanier, Susanne Hübscher, Maren Januschkewitz, Melanie Patke, Nicole Pathe, Rebecca Nessau, Sarah Noack und Christin Jahnke als Libera. Doch bereits im ersten Satz zeigte es sich, dass die Sprembergerinnen starke Gegner sind. Es blieb bis zum Ende spannend. Zum Schluss behielt Katrin Spanier beim Aufschlag die Nerven – 29:27 für den VC Storkow, der den zweiten Durchgang 22:25 verlor.
In der Satzpause beriet sich das Team und konnte gleich zu Beginn des dritten Abschnitts mit guten Aufschlägen punkten. Das brachte einen kleinen Vorsprung, der durch gute Offensive über den Außenangriff vergrößert wurde. 25:18 gewannen die VCS-Damen und legten mit dem 25:20 zum 3:1-Sieg nach. Die Tabellenspitze war nun sicher und die Freude sichtlich groß.
In der zweiten Partie war die Last abgefallen und die Storkowerinnen spielten locker und beflügelt auf. Sie variierten und wechselten auf den Mittelblockerpositionen und dem Außenangriff. Zudem probierten sie einige Spielzüge aus. Das klappte gut, denn am Ende stand ein 3:0-Erfolg (25:15, 25:12, 25:19).
Dünne Personaldecke
Eine Saison mit viel Schweiß und mannschaftlicher Geschlossenheit ist nun zu Ende gegangen. "Das Team kämpfte stets um jeden einzelnen Punkt und spielte eine super Saison – trotz der oft dünnen Personaldecke von nur sechs oder sieben Spielerinnen bei den Turnieren", erklärt Trainer und Vereins-Chef Andreas Noack. Dies sei auch der Grund dafür, dass der VC Storkow wohl auf den Aufstieg in die Brandenburgliga verzichten wird. Es würden einfach noch mindestens drei Spielerinnen fehlen, um stabil mit neun Akteurinnen antreten zu können.