Und dabei ging es in manchen Partien richtig eng zu. Gespielt wurde über zwei Gewinnsätze, bei den Frauen bis 21 Punkte, bei den Männer bis 15, bei Satzgleichstand gab es den Tiebreak. Dieser musste gleich im ersten Spiel der vier Frauen-Teams herhalten, das Storkow I gegen die Sprembergerinnen mit 2:1 Sätzen gewann. Die Zweite der Gastgeberinnen schlug die Erste sowie Spremberg ebenfalls 2:1. Nur Storkow III mit zwei Nachwuchs-Akteurinnen, die erstmals auf Sand spielten, kam zu keinem Satzgewinn. Den Gesamtsieg holte sich somit das Team VC Storkow II, das mit Sarah Noack, Christin Jahnke und Nico Recherzer als einzige Mixed-Mannschaft antrat.
Spremberger Männer-Sieg
Bei den Männern setzte sich Spremberg mit Marcel Diedrich und Andreas Dribbusch, der eigentlich in Storkow spielt und bei den Gästen aushalf, als Gewinner durch. "Wir haben schon früher an den Storkower Beach-Turnieren teilgenommen und freuen uns, dass diese jetzt wiederbelebt werden. Seit 2000 waren wir immer dabei", sagte Diedrich, Trainer der Frauen des KSC Asahi Spremberg, die Kontrahentinnen des VC Storkow in der Landesliga Süd sind. "Wir wollten jetzt vor allem Spaß haben, und den hatten wir. Dass überraschend noch der Sieg herausgesprungen ist, macht es natürlich umso schöner."
Diedrich lobte wie alle anderen Teilnehmer die prima Bedingungen auf den vom VC Storkow wieder hergerichteten zwei Beach-Feldern im Strandbad sowie das Ambiente und die Nähe des Sees. "Es ist gut, dass es in der Region wieder ein Beach-Turnier mehr für den Freizeitsport gibt. In Fürstenwalde haben wir dafür keine Möglichkeiten", befand Robert Denzer, Interimstrainer der Landesliga-Männer der BSG Pneumant.
Freude über die Resonanz
"Wir haben lange darauf warten müssen, hier wieder spielen zu können. Da hat sich die viele Arbeit beim Sandschippen gelohnt", freute sich Landesliga-Spielerin Susanne Hübscher, mit dem VC Storkow I Turnier-Zweite.
Turnierleiter Hans-Peter Behm  fungiert als Co-Trainer bei den Frauen. "Das war zum Neuanfang eine gute Resonanz. Und alle haben gesagt, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen wollen", erklärte Behm, der als Vorstandsmitglied im Verein für die organisatorischen Belange zuständig ist. "Dann wollen wir  im Juni das Turnier noch größer und an zwei Tagen ausgetragen, denn der VC Storkow feiert da seinen 30. Geburtstag. Darauf freuen sich schon alle."

Die 16 Spiele im Überblick

Männer: Spremberg – Fürstenwalde II 15:13, 15:11, Storkow I – Fürstenwalde I 12:15, 14:15, Spremberg – Storkow II 15:7, 15:8, Fürstenwalde II – I 11:15, 9:15, Storkow II – I 13:15, 7:15, Fürstenwalde I – Spremberg 14:15, 9:15, Storkow I – Fürstenwalde II 15:14, 15:14, Storkow II – Fürstenwalde I 6:15, 2:15, Storkow I – Spremberg 15:11, 14:15, 7:11, Fürstenwalde II – Storkow II 15:5, 15:8, Endstand:1. Spremberg (Marcel Diedrich, Andreas Dribbusch) 8:1 Sätze, 2. Fürstenwalde I (Martin Flaig, Christian Lauermann) 6:2, 3. Storkow I (Frank Breitenstein, Dirk Hoffmann) 5:4, 4. Fürstenwalde II (Robert Denzer, Tim Walther) 2:6, 5. Storkow II (Frank Hartzsch, Maik Trauer) 0:8Frauen: Storkow I – Spremberg 18:21, 21:11, 15:14, Storkow II – III 21:2, 21:5, Storkow I – II 12:21, 21:11, 12:15, Spremberg – Storkow III 21:10, 21:4, Storkow I – III 21:4, 21:9, Storkow II – Spremberg 20:21, 21:12, 15:7, Endstand: 1. Storkow II (Sarah Noack, Christin Jahnke, Nico Recherzer) 6:2 Sätze, 2. Storkow I (Susanne Hübscher, Becky Nessau) 5:3, 3. Spremberg (Katharin Krätzer, Rebecca Diedrich) 4:4, 4. Storkow III (Lucia Trauer, Luisa Link) 0:6