Alarm im Barnim
: Katastrophenschutz zwischen Bernau und Eberswalde im Einsatz

Zwischen Bernau und Eberswalde sind heute zahlreiche Rettungsfahrzeuge unterwegs – und dabei kaum zu übersehen und zu überhören. Was passiert ist.
Von
Tilman Trebs
Bernau
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Feuerwehr-Fachmesse „Florian“: 10.10.2024, Sachsen, Dresden: Ein Einsatzfahrzeug des Katastrophenschutz mit Blaulicht auf der Feuerwehr-Fachmesse „Florian“. Die dreitägige Messe bietet einen Einblick in das Aufgabenspektrum von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Foto: Sebastian Kahnert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Einheiten des Katastrophenschutzes sind zwischen Bernau und Eberswalde im Dauereinsatz (Symbolfoto).

Sebastian Kahnert/dpa

Auf den Straßen zwischen Bernau und Eberswalde ist am Sonnabend ungewöhnlich viel Blaulicht und Martinshorn zu sehen und zu hören. Vor allem auf den Zufahrtsstraßen zu den Krankenhäusern in Bernau und Eberswalde sind Einsatzfahrzeuge zum Teil in Verbänden unterwegs. Was ist passiert?

Nichts Schlimmes, wie die Kreisverwaltung am Vormittag in Eberswalde informierte. Die Einsatzfahrzeuge gehören zu einer groß angelegten Übung im Raum Biesenthal, zu der am Morgen verschiedene Einheiten des Katastrophenschutzes alarmiert wurden.

Lage wird sich erst Nachmittag beruhigen

„Um eine realistische Übungslage zu gewährleisten, werden die Fahrzeuge der haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte, zum Teil unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten sowie zum Teil in geschlossenen Verbänden, zwischen dem Übungsort sowie den beteiligten Krankenhäusern in Eberswalde und Bernau fahren“, so Kreisverwaltungssprecher Robert Bachmann am Sonnabend.

Nähere Angaben zum Einsatzszenario gab das Landratsamt zunächst nicht heraus. Die Anwohner wurden aber um Verständnis für die Unruhe gebeten. Noch bis 15 Uhr müsste mit dem verstärkten Einsatz von Blaulicht und Martinshorn gerechnet werden.

NINA und Katwarn haben Alarm geschlagen

Die Katastrophenschutzübung hatten am Vormittag auch Warn-Apps wie NINA und KatWarn verkündet. Die Regionale Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Eberswalde hatte entsprechenden Alarm ausgelöst.