Basketball: Alles wieder zurück auf Null
Das Play-off-Viertelfinale gegen die Frankfurter ist die Neuauflage des Achtelfinals von vor zwei Jahren, als sich beide Teams bereits schon einmal gegenüber standen. Damals konnte sich Lok Bernau in der Serie gegen den Nachwuchs der Fraport Skyliners mit 2:1-Siegen durchsetzen. Einige Akteure auf beiden Seiten dürften sich sogar noch daran erinnern. Bei Lok sind es mit Bennet Hundt, Robert Kulawick und Konstantin Kovalev drei Spieler aus dem damaligen Team, bei den Basketballern aus der Mainmetropole sind es fünf Spieler, die 2017 bereits in der Hussitenstadt auf dem Feld standen.
Die Skyliners Juniors gehören zu den jüngsten Mannschaften der Liga. US-Boy Dennis Mavon (16,5 Punkte pro Spiel) ist mit 27 Jahren der mit Abstand älteste Spieler. Der Großteil des Kaders spielt neben der ProB auch in der NBBL sowie in der Regionalliga und eben auch in der Bundesliga. Die Doppellizenzspieler Richard Freudenberg (12,5 Punkte), Garai Zeeb (11,7) und das schwedische Toptalent Elijah Clarance (12,3) übernehmen in dieser Saison dort für Frankfurt regelmäßig Verantwortung. Entsprechend wächst die Qualität des ProB-Teams, wenn die drei im Kader stehen. Dazu sorgt unter dem Korb Centerkante Armin Trtovac (13,5) mit seinen 2,12 Meter und 115 Kilogramm für physische Power.
Der Skyliners-Nachwuchs ist als Tabellendritter der ProB Südstaffel mit 13 Siegen und neun Niederlagen sicher in die Playoffs eingezogen. In der ersten Runde haben sie mit den VfL SparkassenStars Bochum kurzen Prozess gemacht und konnten die Serie bereits vorzeitig mit 2:0 entscheiden (89:80, 79:65). Nach einem spielfreien Wochenende kommen die Frankfurter nun ausgeruht zum Viertelfinalauftakt nach Bernau. Aufgrund der besseren Platzierung in der Hauptrunde geniesst Lok weiterhin Heimrecht und würde ein mögliches Entscheidungsspiel in der Serie zu Hause austragen.
Auf Bernauer Seite freut man sich über die Rückkehr von Quinten Post ins Mannschaftstraining. Der 19-jährige Niederländer aus der Alba-Jugend steht nach überstandenem Bänderriss am Wochenende wieder im Lok-Kader.
Nach dem Zuschauerrekord vor einer Woche hofft das Team auch an diesem Sonnabend wieder auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen der Erich-Wünsch-Halle. Um den Einlass zu entspannen, öffnen die Halle und die Tageskasse bereits 30 Minuten früher, um 17.30 Uhr.
Trainer René Schilling gibt sich verhalten optimistisch: „Es ist eine neue Serie. Es steht wieder 0:0. Das macht es aber nicht weniger spannend. Wir wollen im ersten Spiel möglichst vorlegen und unseren Heimvorteil nutzen. Die Devise lautet daher wieder, die eigenen Fehler gering zu halten. Frankfurt spielt schnell, sie verteidigen aggressiv und sind nicht nur am Korb gefährlich.“
Fanbus
Der SSV Lok organisiert für das zweite Spiel der Play-off-Viertelfinalserie bei den Fraport Skyliners Juniors, am Sonnabend, 30. März (Spielbeginn 18 Uhr) eine Auswärtsfahrt nach Frankfurt für Bernauer Fans.
Zur Verfügung steht ein Bus für 50 Personen, der Unkostenbeitrag beträgt 40 Euro, zuzüglich des Eintritts vor Ort. Die Anmeldung für den Fanbus ist ab sofort möglich unter enrico.ausborn@ssv-lok-bernau.de.
Auch beim Heimspiel am Sonnabend besteht die Möglichkeit, sich am Fanshop verbindlich anzumelden.