Basketball
: Die ersten Auswärtspunkte im Visier

Lok Bernau gastiert am 6. Spieltag der 2. Bundesliga ProB beim Traditionsverein SC Rist Wedel.
Von
Ricardo Steinicke
Bernau
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Mit identischer Bilanz (drei Siege, zwei Niederlagen) liegt Wedel in der Tabelle nur knapp hinter den Bernauern. Mit Felix Banobre verließ der Wedeler Erfolgstrainer der letzten Jahre zusammen mit drei Spielern das Team in Richtung Bochum. Die Geschicke an der Seitenlinie führt nun Benka Barloschky von den Hamburg Towers, wo er weiterhin auch als Co–Trainer beim BBL–Aufsteiger aktiv ist. Die Mannschaft der Wedeler wurde zudem mit vielen Talenten verjüngt. Neun der 16 Spieler im Kader sind jünger als 20 Jahre.

Die hochgehandelten Hamburger Talente sind zum einen Justus Hollatz, der mit seinen 18 Jahren spielbestimmender Spieler ist. 14 Punkte und acht Rebounds legte der Aufbauspieler durchschnittlich in den ersten fünf Spielen auf. Unterstützt werden die jungen Wedeler von einigen routinierten Akteuren. Aurimas Adomaitis ist seit vier Jahren einer der überragenden Rist–Spieler. Der 32–jährige Litauer ist mit gut acht Punkten und sechs Rebounds pro Spiel gestartet. Für die Spielgestaltung haben sich die Holsteiner mit dem offensiv gefährlichen Amerikaner Jalen Ross (18,2 Punkte) verstärkt.

Auf Bernauer Seite ist der Einsatz von  Konstantin Kovalev in Wedel  fraglich. Darüber hinaus wird Till Hornscheidt wegen einer muskulären Verletzung auf jeden Fall ein bis zwei Wochen pausieren müssen. Lok–Coach René Schilling: „Es ist Zeit für den ersten Auswärtssieg dieser Saison. Wir zeigen in den Spielen zu Hause viele gute Ansätze und Leistungen, die wir nun auch mal in fremder Halle abrufen müssen. Der Schwerpunkt für uns wird auch in Wedel in der Defensive liegen — wir müssen das Spiel genauso konzentriert angehen wie gegen Schwelm. Dann rechne ich uns gute Chancen aus, erfolgreich zu sein.“