Die Bernauer Basketball-Fans fiebern dem Start in die 2. Bundesliga ProB am 17. Oktober entgegen. Wie Hallensport mit Zuschauern möglich sein soll, darüber spricht Lok-Teammanager Christian Leschke.

Herr Leschke, was ist genau geplant, damit die Spiele von Lok vor Zuschauern stattfinden können?

Grundsätzlich basiert unser Vorgehen auf einem Leitfaden der Liga, in dem die Eckpunkte festgelegt sind, um die Sicherheit von Spielern und Zuschauern aufrecht zu erhalten. Der Leitfaden ist für alle 40 Vereine der 2. Liga verpflichtend. Da geht es um Abstandsregeln, wann getestet werden muss und vieles mehr.

Wie kommen Fans an ein Ticket?

Die Dauerkarten-Besitzer des Vorjahres hatten ein Vorkaufsrecht, die haben bereits gebucht. Derzeit läuft in Phase 2 der Ticketverkauf für weitere limitierte Dauerkarten. Im Laufe der nächsten Woche startet der Verkauf der Tageskarten. Da geht es los mit der Auftaktveranstaltung am 10. Oktober, dem Testspiel gegen Dresden. Tageskarten können wir aus Platzgründen übrigens immer nur zwei nebeneinander verkaufen. Es war uns aber ganz wichtig, dass es zu jedem Heimspiel auch Tageskarten gibt. Das hatten die Fans uns in den Vorgesprächen auch signalisiert, dass sie das wollen. Kaufen kann man die Karten über unseren Online-Shop www.ssv-lok-bernau.de. Nur in Einzelfällen können Tickets auch in der Geschäftsstelle erworben werden.

Wie wird das mit den Abstandsregeln gehandhabt?

Wir haben die Halle neu strukturiert. Die Reihen sind nummeriert, so dass eine eindeutige Platzierung gegeben ist. Das Ticket-System ordnet die Plätze automatisch zu für Personen eines Haushalts, dazwischen bleiben drei Sitze frei. Gästefans sind nicht zugelassen. Darauf hat sich die Liga geeinigt. Insgesamt kommen wir dann auf etwa 250 Zuschauer. Ansonsten hätten wir Zuschauerzahlen um 600 bis 650 Zuschauer – das bedeutet für den Verein auch einen großen finanziellen Verlust.

Wie läuft denn der Verkauf bis jetzt?

Bei den Dauerkarten gibt es eine leichte Erhöhung. Wir wollten eigentlich in dieser Saison noch mehr Zuschauer in die Halle bekommen, aber das ist bei den derzeitigen Rahmenbedingungen natürlich nicht möglich. Aktuell arbeiten wir unter Hochdruck daran, einen Livestream anbieten zu können, so dass Fans, die keine Karte bekommen haben, die Möglichkeit haben, das Spiel am Fernseher zu verfolgen. Übrigens suchen wir dafür noch einen Moderator. Wer Lust dazu hätte, kann sich gerne bei uns melden.