Einiges an Schatten, aber auch viel Licht gab es beim Auftaktspiel von Lok Bernau am Sonnabend bei den EN Baskets Schwelm. Die Bernauer kassierten zum Auftakt in die 2. Basketball Bundesliga ProB am Ende eine 70:78-Niederlage. Trotzdem war Coach René Schilling nicht unzufrieden mit seinem Team. Und einer, der traf richtig gut.
Lorenz Brenneke war in Schwelm richtig gut  drauf. Der 20-Jährige sammelte 27 Punkte für sein Team. Am Ende reichte es aber nicht. „Das ist wirklich schade, denn Lorenz hat für Zwei gepunktet. Aber dafür lief es bei anderen leider nicht so gut“, berichtet sein Trainer.

An den Dreiern biss sich Lok Bernau die Zähne aus

Denn die Dreier, die wollten diesmal bei Lok einfach nicht ins Schwarze. Dabei hat man sich auf den Positionen eigentlich verbessert. „Von den 50 Punkten, die wir erzielt haben, sind 50 Punkte auf unsere Jungs gefallen, die innen gespielt haben – eine sehr gute Quote. Aber auf der Dreier-Linie war es ein rabenschwarzer Tag. Das zog sich durch das ganze Spiel. Irgendwann haben wir dann auch ohne Selbstbewusstsein geworfen. Es lag an uns“, analysiert der Coach. Dazu kam eine zu große Nachlässigkeit bei den Rebounds. „Da waren wir nicht fokussiert genug, haben dem Gegner einfache Punkte geschenkt.“

Lauf von Gastgeber Baskets Schwelm nicht zu stoppen

Gegen den letztjährigen Zweiten der Hauptrunde konnte Bernaus Trainer René Schilling fast aus dem Vollen schöpfen und schickte zu Beginn Evans Rapieque, Abi Kameric, Malte Delow, Lorenz Brenneke und Dan Oppland aufs Feld. Bei den Brandenburgern fehlte wie erwartet Till Isemann. Bis zur Halbzeit konnten sich die Gäste aus Bernau sogar auf 41:32 absetzen. Anell Alexis und Dario Fiorentino hatten mit gemeinsam 20 Zählern bis hierhin die Hälfte der Schwelmer Punkte erzielt.
Das Spiel blieb bis ins Schlussviertel hinein offen. Dann zog Gastgeber Schwelm mit einem Lauf zum 65:54 davon. Lok-Trainer Schilling rief sein Team zur Auszeit, das sich anschließend mühte, den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen konnte und mit 70:78 unterlag.
„Die Schwäche von außen war nicht abzusehen und ich glaube auch, das wird eine Ausnahme bleiben. Dafür haben wir zu viel Qualität auf diesen Positionen“, ist Schilling überzeugt. „Aber wir müssen überlegen, an welchen Stellschrauben wir noch drehen müssen, um das kompensieren zu können, wenn es von außen mal nicht so läuft. Da gibt es aber ein paar Sachen, die wir noch ändern können.“

Freude auf erstes Heimspiel

Der Coach sieht dem ersten Heimspiel der Saison daher entspannt entgegen. „Es war ja nicht so, dass Schwelm uns vor Probleme gestellt hat, die wir nicht lösen konnten. Es lag halt eher an uns.“
Am Sonnabend erwartet Bernau dann im ersten Saisonheimspiel die WWU Baskets Münster, die ihr Auftaktspiel gegen Iserlohn bereits am Freitag knapp gewonnen haben. Tagestickets für das Heimspiel (Spielbeginn 19 Uhr) in der Erich-Wünsch-Halle sind im Online-Vorverkauf erhältlich unter www.lokbb.de/tickets.