Basketball: Lok Bernau verpasst die Play-offs

Auch seine 25 Punkte reichten am Ende nicht: Lorenz Brenneke
Ricardo SteinickeIm zweiten Viertel brachte Dan Oppland Bernau mit Freiwürfen auf 22:28 heran. Die Bochumer ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Schlag auf Schlag fanden zwei Dreier in Folge von Marius Behr und Tim Lang ihr Ziel. Defensiv taten sich die Lok-Korbjäger, bei denen Malte Delow und Kresimir Nikic wegen eines Alba-Einsatzes fehlten, schwer. Mit einem 39:58-Rückstand ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel kämpfte Lok verbissen um den Anschluss. Lorenz Brenneke und Dan Oppland punkteten zwar für Bernau. Bochum verteidigte aber die Führung (50:66, 25. Minute). Die Brandenburger fanden nun besser in die Partie und spielten auf Augenhöhe. Sechs Punkte von Abi Kameric verkürzten den Rückstand vor dem Schlussviertel aber nur minimal.
Mit 56:70 ging es in die entscheidenden zehn Minuten. Auf beiden Seiten wurde intensiv verteidigt. Einziger Bochumer, der von den Bernauern nicht zu stoppen war: Conner Washington (28 Punkte). Der Rückstand wuchs fünf Minuten vor dem Ende auf 60:79 an. Offensiv hatte Bernau nun nichts mehr entgegen zu setzen. Vor allem aus der Distanz wollten am Samstag die Würfe nicht fallen. Bochum sicherte sich am Ende souverän einen 90:66-Heimsieg und zog damit in die Play-off-Runde der ProB ein.
Lok Bernau muss sich nun als Tabellenneunter in den Play-downs der ProB den Klassenerhalt sichern. In der Abstiegsrunde spielen die vier Teams von Platz 9 bis Platz 12 mit Hin- und Rückspiel gegeneinander.
Bernau muss zum Start in die Play-downs nächste Woche bei den Iserlohn Kangaroos antreten.
Lok-Coach René Schilling: „Es war ein sehr schwieriges Spiel für uns. Bochum hat vor allem gegen Dan Oppland stark verteidigt und ihn nahezu aus dem Spiel genommen. Dazu haben wir heute mit dem Fehlen von Malte Delow und Kresimir Nikic wichtige Optionen vermisst. Nach der Halbzeit haben wir zwar deutlich besser verteidigt, aber selbst zu wenige Punkte gemacht. Trotz großem Kampf und Einsatz aller Spieler hat es nicht gereicht, das Spiel noch zu drehen.“
Bernau: Lorenz Brenneke (25 P, 10 Reb), Dan Oppland (10 P, 7 Reb), Konstantin Kovalev (9 P, 7 Reb), Till Hornscheidt (7 P), Nolan Adekunle (7 P), Abi Kameric (6 P), Evans Rapieque (2 P), Till Isemann (0 P, 7 Reb), Ben Lingk
Drei Heimspiele stehen an in den Play-downs
Lok Bernau trifft in den Play-downs in je zwei Spielen auf die TKS 49ers, Art Giants Düsseldorf und die Iserlohn Kangaroos. Ermittelt werden zwei Absteiger. Die Punkte aus der Hauptrunde werden mit in die Play-downs genommen. Die zwei Teams mit den wenigsten Punkten am Ende der Play-downs steigen in die Regionalliga ab.Die Termine:14. März, 19.30 Uhr, Iserlohn (A)21. März 19 Uhr TKS 49ers (H)28. März, 19 Uhr, Düsseldorf (A)5. April, 17 Uhr, Düsseldorf (H)19. April, 16 Uhr, TKS 49ers (A)25. April, 19 Uhr, Iserlohn (H)