Basketball
: Lok ist auf alles vorbereitet

Im zweiten Spiele der Viertelfinal-Play-offs der 2. Bundesliga ProB treten die Basketballer des SSV Lok Bernau bei den Skyliners Juniors in Frankfurt/Man an.
Von
Ricardo Steinicke
Bernau
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Stiller Jubel: Der Bernauer Quadir Welton läuft mit vor Freude zur Faust geballten Händen nach einem erfolgreichen Angriff zurück.

Ricardo Steinicke

In den Play-offs der Barmer 2. Bundesliga ProB reisen die Basketballer des SSV Lok Bernau  nach Frankfurt. Im zweiten Spiel der Viertelfinalserie gegen die Fraport Skyliners Juniors können die Barnimer Sonnabend bei einem Sieg vorzeitig ins Halbfinale einziehen.

Vor dem zweiten von drei möglichen Spielen in der Viertelfinalserie zwischen Bernau und den Skyliners Juniors werden die Karten am Sonnabend noch einmal neu gemischt. Auch nach dem deutlichen 78:58-Heimsieg der Lok-Korbjäger erwartet Trainer René Schilling wieder ein umkämpftes Duell. Bei Frankfurt fehlten beim ersten Aufeinandertreffen vier Stammkräfte - mit Richard Freudenberg und Elijah Clarance waren darunter auch zwei Hochkaräter mit Bundesligaerfahrung. Das schwedische Ausnahmetalent Clarance durfte sich beim Dunking Contest im Rahmen des Allstar Day der Bundesliga spektakulär präsentieren. Freudenberg fehlte verletzungsbedingt, genauso wie Len Schoormann und Konstantin Schubert.

Der 20-jährige Richard Freudenberg durchlief zusammen mit Lok-Aufbau und Alba-Talent Bennet Hundt die Jugendnationalmannschaften des DBB. Neben dem Titel beim Albert-Schweitzer-Turnier 2016 haben die beiden zusammen im letzten Sommer auch Bronze bei der U-20-Europameisterschaft in Chemnitz errungen. Seit 2017 kommt Freudenberg mit Doppellizenz für die Skyliners sowohl in der BBL wie auch der ProB zum Einsatz. Dabei kommt der Flügelspieler in dieser Saison bisher auf einen Schnitt von 12,5 Punkten und 5,6 Rebounds.

Der Bundesliganachwuchs der Fraport Skyliners bot im ersten Spiel auch ohne Freudenberg bis ins letzte Viertel hinein ein Duell auf Augenhöhe und ließ sich nur schwer abschütteln. Aufseiten der Hessen waren, wie schon über weite Strecken der Saison, US-Aufbau Dennis Mavin und Center Armin Trtovac mit jeweils 14 Punkten die auffälligsten Akteure. Der 21-jährige Trtovac machte in Bernau mit zehn Rebounds sein fünftes Double-Double in dieser Saison perfekt.

Für die hessischen Gastgeber ist es ein K.o.-Spiel. Nur mit einem Sieg können sie ihre Chance wahren und die Serie in ein drittes Entscheidungsspiel zwingen. Lok würde bei einem Sieg vorzeitig ins Halbfinale einziehen. Das Spiel beginnt am Sonnabend um 18 Uhr im Trainingszentrum der Skyliners, der Basketball City Mainhattan, Walter-MöllerPlatz 2, in Frankfurt.

Lok-Coach René Schilling sagte vor der zweiten Begegnung: „Wir haben im ersten Spiel schon viele Dinge gut gemacht. Luft nach oben gibt es aber immer. Wir haben im Training weiter an einzelnen Details in unserem Spiel gearbeitet. Zugleich haben wir uns auch darauf vorbereitet, dass der Gastgeber mit all seinen Leistungsträgern auflaufen wird.“

Die vom Verein angebotene Fanbus-Fahrt kam übrigens nicht zustande. Bis Anfang der Woche wurde die Mindestzahl der Anmeldungen nur knapp zur Hälfte erreicht. Dennoch haben sich ein paar Bernauer organisiert, die das Team in Frankfurt unterstützen wollen.