Basketball
: Lok kann keinen Ersatz für Alexander Blessig holen

Junge Garde bekommt jetzt ihre Chance.
Von
Britta Gallrein
Bernau
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Nicht mehr bei Lok: Alexander Blessig

Ricardo Steinicke

„Die Wechselfrist ist abgelaufen. Am 20. Januar wäre die letzte Möglichkeit gewesen. Der Wechsel von Alex kam sehr kurzfristig, da konnten wir nichts mehr machen“, verrät Lok–Headcoach René Schilling auf MOZ–Nachfrage.

Die Tatsache, nicht nachverpflichten zu können, ist nach Aussage des Coaches aber kein großes Problem, denn auf Blessigs Position des Point Guards gebe es gute Alternativen. „Dann müssen jetzt eben die Jungen ran“, sagt Schilling.

Vor allem Evans Rapieque und Till Hornscheidt sollen auf der Position ihre Chance bekommen. „Die beiden sind die Haupt–Nutznießer der Situation. Aber auch Malte Delow und Abi Kamaric könnten Pointguard spielen.“ Das jüngste Spiel bei Spitzenreiter Schwelm, das Lok 68:76 gewinnen konnte, habe laut Schilling gezeigt, wie gut die Position besetzt werden kann.

Blessig, der vor der Saison von ProB–Meister Bayer Giants Leverkusen zu Lok Bernau gewechselt ist, hatte aus persönlichen Gründen um die vorzeitige Auflösung seines Vertrages gebeten. Der 26–Jährige, der im Schnitt auf 14 Punkte und 4,5 Assists kam, besitzt seit Kurzem die kuwaitische Staatsbürgerschaft. Nach Clubangaben zieht es ihn nun in das kleine Emirat am Persischen Golf,wo auch Vater und Familie leben.

Sowohl das Lok–Management als auch das Trainerteam kamen der Bitte von Blessig nach, seinen Vertrag vorzeitig aufzulösen.