MOZ+MOZ+Bogensee bei Wandlitz
: Doch kein Fördergeld? Landrat äußert sich zur Goebbels-Villa

Was passiert am Bogensee in Wandlitz? Für eine notwendige Studie ist die Gemeinde auf Fördergeld angewiesen. Barnims Landrat Kurth hat sich dazu geäußert.
Von
Conradin Walenciak
Wandlitz
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Areal am Bogensee mit ehemaliger NS–Villa: ARCHIV - 22.03.2024, Brandenburg, Wandlitz: Daniel Kurth (l, SPD), Landrat vom Landkreis Barnim, und Oliver Borchert (Freie Bürgergemeinschaft Wandlitz), Bürgermeister von Wandlitz, stehen vor der Villa von NS-Propagandaminister Goebbels auf dem Areal am Bogensee. Beide Politiker hatten am selben Tag ein Abrissmoratorium zum Erhalt das Areals Bogensee unterzeichnet. Das nördlich von Berlin gelegene Areal am Bogensee umfasst mit der ehemaligen FDJ-Hochschule Wilhelm Pieck und der Villa von Reichpropaganda-Minister Joseph Goebbels. Die zuletzt wieder sehr intensiv geführte Diskussion zu einem Nachnutzungskonzept Bogensee ist bislang noch ohne Ergebnis und findet nach wie vor wenig Unterstützung durch die Berliner Landesregierung als Eigentümerin des Areals. (zu dpa: «Debatte um Areal mit Goebbels Villa - Bürgermeister kritisiert Senator») Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Barnims Landrat Daniel Kurth (l., SPD) und Wandlitz' Bürgermeister Oliver Borchert vor der Villa von NS-Propagandaminister Goebbels auf dem Areal am Bogensee. Sie setzen sich beide für den Erhalt des Geländes und der Gebäude ein.

Patrick Pleul/dpa