Bundestagswahl 2025 in Wandlitz
: „Werkstatt der Mutigen“ – Lösungen statt Sprüche

Im Wahlkampf vor der Bundestagswahl 2025 fliegen die Fetzen. Die „Werkstatt der Mutigen“ möchte den Blick auf Lösungen lenken und lokale Ehrenamtler und Politiker vernetzen.
Von
Britta Gallrein
Wandlitz
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Diskussion statt Hetze im Wahlkampf: Nicole Bogott und Andreas Kinski bringen in Wandlitz lokale Ehrenamtler und Politiker zusammen, um Lösungen für Probleme vor Ort zu finden und Netzwerke aufzubauen.

Diskussion statt Hetze im Wahlkampf vor der Bundestagswahl 2025: Nicole Bogott und Andreas Kinski bringen in Wandlitz lokale Ehrenamtler und Politiker zusammen, um Lösungen für Probleme vor Ort zu finden und Netzwerke aufzubauen.

Andreas Kinski
  • Die „Werkstatt der Mutigen“ vernetzt Ehrenamtler und Politiker in Wandlitz.
  • Ziel ist, Lösungen für lokale Probleme zu finden und Allianzen zu bilden.
  • Über 94% der Deutschen wollen parteiübergreifende Zusammenarbeit.
  • Veranstaltung am 11. Februar im BarnimPanorama, keine Wahlkampfveranstaltung.
  • Teilnehmer sind Bundestagskandidaten aus verschiedenen Parteien.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Bundestagswahlkampf geht es zurzeit heiß her. Vor allem in Sachen Migrationspolitik fliegen zwischen den Parteien die Fetzen. Der Ton wird rauer. Zwei Wandlitzer wollen jetzt aber an das erinnern, um das es im Wahlkampf vor allem gehen sollte: um Lösungen.

Dazu sollen lokale Ehrenamtler wie Lokalpolitiker, Unternehmer und Vereinschefs, sogenannte Gestalter, und Politiker sich vernetzen, um gemeinsam an Lösungen zu den Herausforderungen der Zeit arbeiten. Am 11. Februar um 18 Uhr wird es daher im Wandlitzer BarnimPanorama eine „Werkstatt der Mutigen“ geben, bei der die Bundestagskandidaten mit Gestaltern ins Gespräch kommen werden.

Zur Auftaktveranstaltung der „Werkstatt der Mutigen“ in Berlin kamen Ende Januar 250 Gestalter mit 40 Bundestagskandidaten und Bundestagskandidierenden zusammen. Dabei ging es darum, Allianzen zu schmieden, um gemeinsam Lösungen für regionale Herausforderungen zu finden.

Menschen wollen, dass Parteien zusammenarbeiten

Denn immerhin wünschen sich laut einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes Civey im Januar über 94 Prozent der Bundesbürger, dass Bundestagsabgeordnete lösungsorientiert und parteiübergreifend zusammenarbeiten.

In Wandlitz organisieren der Stolzenhagener Ortsvorsteher Andreas Kinski und Fachbuchautorin Nicole Bogott die Werkstatt.

Im aktuellen Wahlkampf werde viel über die Frage gesprochen, wer eigentlich Schuld habe an der aktuellen Gesamtsituation, schildert es Andreas Kinski. Doch seiner Meinung nach sind das nicht die Hauptfragen, die das Land, die Gesellschaft und die Wirtschaft nach vorne bringen. „Im Mittelpunkt der Diskussion müssen Lösungen und Wege stehen, um unsere Probleme gemeinsam zu lösen“, findet er.

Tipps für Coworking-Spaces und lokales Wirtschaftsnetz

Deutschland sei ein Land voller Gestalter. „Menschen, die Probleme vor Ort angehen, Allianzen bauen und pragmatische Lösungen vor Ort entwickeln“, zählt Kinski auf.

„Die Werkstatt der Mutigen ist für mich ein Format, das die Art und Weise, wie Politik und Gesellschaft zusammenarbeiten, neu denkt.“ Beim Auftakt-Workshop in Berlin konnte Andreas Kinski den Teilnehmern Input geben bei Fragen wie: Was braucht es, um Coworking auf dem Land zu ermöglichen oder wie man ein lokales Wirtschaftsnetzwerk aufbaut.

„Werkstatt der Mutigen“ in Wandlitz – Ziel ist, voneinander zu lernen

Zur Werkstatt der Mutigen in Wandlitz werden Andreas Kinski und Nicole Bogott die lokalen Gestalter und die Kandidaten für den Bundestag aus dem Wahlkreis 57 (Uckermark-Barnim I) zusammenbringen, um Erfolgsgeschichten aus der Region in den Fokus der künftigen Bundespolitik zu rücken.

„Bei unserer Veranstaltung gibt es keine Hierarchien, sondern nur das gemeinsame Ziel, voneinander zu lernen und zusammen Lösungen zu entwickeln, die den Menschen und ihren Bedürfnissen gerecht werden. Das Miteinander steht im Vordergrund, nicht das Gegeneinander“, betont Kinski.

Ausdrücklich keine Wahlkampfveranstaltung

Das Format sei ausdrücklich keine Wahlkampfveranstaltung, sondern ein Dialog, der eine dauerhafte parteiübergreifende Kultur der Zusammenarbeit mit der Gesellschaft fördern solle. Die Bundestagskandidaten Isabelle Czok-Alm (Die LINKE), Michael Kellner (Bündnis 90/Die Grünen), Ulrike Mauersberger (CDU), Mike Menzel (FDP) und Stefan Zierke (SPD) haben ihre Teilnahme zugesagt. Sie stehen nach dem interaktiven Format für Nachfragen zur Verfügung.

Anmeldungen für die Veranstaltung sind hier möglich.