Ortsvorsteher Jan Bernatzki will am Sonnabend ab 10 Uhr Informationen zu dem in der Kritik stehenden Becken geben. Das teilten Axel Klatt und Detlef Maleuda vom Bündnis für Bernau mit. Fachliche Ausführungen übernimmt der Hydrologe Matthias Zippel. Er beantwortet darüber hinaus Fragen.

Forderung nach Bodenplatte wegen Abwasser

Nachdem das Notauslassbecken in doppelter Größe saniert wurde und es feststand, dass das Becken ungeklärte Abwasser in den Erdboden versickern lassen soll, habe der Ortsbeirat im Januar 2020 eine Versiegelung der Bodenplatte gefordert, heißt es. Die Belastung des Bodens und des Grundwassers mit Nitrat und Schwermetallen in bedeutender Höhe widerspreche der EU-­Grundwasserrichtlinie und der deutschen Grundwasserverordnung.

Landesamt für Umwelt stellt Verkehrssicherheit in Frage

Das Landesamt für Umwelt habe sich mit der Situation beschäftigt. Nach einer Besichtigung sei die Verkehrssicherheit der Anlage in Frage gestellt worden. Es wurde bereits von „Gefahr im Verzug“ geschrieben.
Das Notauslassbecken  ist fußläufig rund 15 Minuten ab Treffpunkt Lanker Str. 26, das ehemalige Alten-/Flüchtlingsheim, zu erreichen. Dort sind ausreichend PKW-Parkplätze vorhanden. Die Anfahrt per Rad ist zu empfehlen. Bitte Masken mitbringen.