Handball
: Bären lassen in Liebenwalde nichts anbrennen

Nach zwei Niederlagen haben die Handballer des HSV Bernauer Bären in der Landesliga beim 31:23 gegen die TSG Liebenwalde zwei Punkte erobert.
Von
Christopher Metzdorf
Liebenwalde
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Mit Holger Findeisen zusammen war er der beste Werfer gegen Liebenwalde: Dennis Bohne vom HSV Bernauer Bären

Andreas Gora

Nachdem die erste Männermannschaft des HSV Bernauer Bären ihre letzten beiden Spiele in der Handball–Landesliga verloren hatte, wollte sie in der Partie bei der TSG Liebenwalde nun wieder Punkte nach Bernau holen. Doch auch diese Begegnung stand unter keinem guten Licht. Trainer Metzdorf konnte nur auf sieben Spieler zurückgreifen. So kam es, dass drei Akteure aus der zweiten Mannschaft und der Trainer selbst ins Trikot der ersten Mannschaft schlüpften.

Die Bären aus Bernau starteten hoch motiviert ins Spiel. Die Abwehr, die zuletzt noch stark in der Kritik stand, konnte von der ersten Sekunde an überzeugen. Über diesen Grundstein gelang es dem HSV, schnelle Tore über die erste oder zweite Welle zu erzielen. Nach einer Viertelstunde stand es schon 12:4 für Bernau. Hier war der Sieger bereits zu erahnen.

Doch anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, stellte sich in den Köpfen der Spieler eine zu lässige Haltung ein. Die Abwehr stand nun zu offensiv. Dies ermöglichte den Liebenwaldern, immer wieder die Bernauer Defensive zu hinterlaufen und so frei zum Torabschluss zu kommen. Im Angriff wurde es wieder fahrig. Übereilte Würfe aufs Tor und ungenaue Pässe prägten das Bernauer Spiel von nun an. Der Pausenstand: 18:10 aus Sicht der Bernauer.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Der Sieg der Bären war zwar zu keiner Zeit in Gefahr, doch hätte man in diesem Spiel das Torekonto gut auffüllen können. Stattdessen spielten die Bären mit angezogener Handbremse. Auch die Spieler der so genannten zweiten Reihe bekamen nun vermehrt ihre Einsatzzeiten. Am Ende der Partie stand der klare Sieger, HSV Bernauer Bären, fest. Mit 23:31 trennten sich beide Mannschaften. Trainer Christoph Metzdorf dankte vor allem den Spielern der zweiten Mannschaft für ihre Hilfe. Beste Werfer der Bernauer waren Holger Findeisen und Dennis Bohne mit jeweils sieben Toren.

Die Bären können sich nun erholen, denn erst am 6. April treffen sie auf ihren nächsten Gegner, Finowfurt. Diese Partie versprach in der Vergangenheit meist enge Spiele, daher hofft der HSV auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.