Kampfsport: Für Deutschland auf die Matte

Fit für Kreta: Angelina Lindenau (rechts)
Sergej ScheibeFür die Ahrensfelderin Angelina Lindenau ist es bereits die zweite EM. Im vergangenen Jahr belegte sie bei der Europameisterschaft im italienischen Bologna Platz 7. Auf Kreta ist ihr großes Ziel ein Platz auf dem Podium. „Natürlich wäre Platz 1 bis 3 klasse, aber ich will mich da auch nicht zu sehr unter Druck setzen. Mit Platz 5 wäre ich auch zufrieden“, berichtet die Schülerin telefonisch, während sie auf ihren Flieger nach Kreta wartet.
Dorthin fliegt die Barnimerin mit ihren Eltern und Sport-Kolleginnen aus dem Bundeskader. „Leider kommt mein Trainer Chris Schönau nicht mit. Das ist schon schade, denn er kennt mich natürlich besser als die Bundestrainer, die mich jetzt betreuen werden“, bedauert sie.
Lieber unbekannte Gegner
Einige ihrer Gegnerinnen kennt Angelina Lindenau schon. „Gegen viele bin ich bei den German Open schon angetreten, wo ich den dritten Platz unter 14 Startern belegen konnte“, berichtet sie. Am liebsten kämpft die Athletin, die in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo startet, aber gegen unbekannte Gegner.
Die beiden Ju-Jutsu Kämpferinnen Frei und Lindenau sind Mitglied im 1. Ju-Jutsu Verein Bernau und gehören außerdem der Deutschen Jugendnationalmannschaft an und sind dort seit vielen Jahren erfolgreich unterwegs. Beide waren 2018 Deutsche Meisterin, in diesem Jahr erkämpften sie sich eine Silber-medaille.
