Erfolgreiche Hoffnungsrunde
Luise Wittich (U 21) verlor knapp ihren ersten Kampf, konnte in der Hoffnungsrunde aber alle Fights gewinnen, auch gegen die amtierende Weltmeisterin van de Brugge aus Holland und die Nummer zwei der deutschen Nationalmannschaft. Der Lohn war die Bronzemedaille.
Von der Nummer 1 gestoppt
Fabian Fünfstück, derzeit die Nummer drei im Bundeskader, startete im ersten Kampf gegen den späteren Sieger aus Russland, konnte lange gleichwertig mitkämpfen. Am Ende musste er seinem Gegner den Sieg überlassen.
Fynn Trarbach wurde auf seinem Weg zu einer Medaille gestoppt von der Nummer 1 im deutschen Bundeskader, Nikola Angelovski, so dass am Ende ein guter siebter Platz in einer sehr starken Gruppe stand.
Nach einjähriger Wettkampfpause war dieses Turnier für Fridolin Vach eine sehr gute internationale Standortbestimmung in seinem letzten Jahr der U 21. Von seinen fünf Kämpfen verlor Fridolin nur einen gegen den späteren Sieger und Weltranglistensiebten aus Österreich mit 9:10 Punkten. Damit erkämpfte das Bernauer Team die zweite Bronzemedaille. Für einen Sieg reichte es in der Altersklasse U 18 für Benedict Schulz noch nicht. Ähnlich lief es für Max Wittkowski. Max verlor gegen hochkarätige Ju-Jutsuka aus Österreich sowie gegen die Nummer eins des deutschen Bundeskaders, wobei ein Sieg für ihn in Reichweite war.
Platz 3 für Angelina Lindenau
Ebenfalls in der U 18 am Start war Angelina Lindenau. Für sie war es das letzte Turnier in Vorbereitung auf die U-18-Europameisterschaft auf Kreta. Mit einem taktisch guten Kampf gegen die Drittplatzierte der Europameisterschaft 2018 aus den Niederlanden startete Angelina erfolgreich ins Turnier. Leider verlor die Barnimerin den zweiten Kampf gegen eine gute Bekannte aus dem Bundeskader – Kopfsache. Im Kampf um Bronze zeigte Angelina dann aber wieder, wo es lang gehen kann und holte sich die begehrte Medaille.
Das Bernauer Team erkämpfte damit drei von vier Medaillen für die Teilnehmer aus der Region Brandenburg und Berlin.