Kommunalpolitik
: Austritt nach 20 Jahren

Manuela Köhler verlässt die CDU aus Enttäuschung über Verhalten des Ortsverbandes Wandlitz bei der Kandidatennominierung.
Von
Sabine Rakitin
Wandlitz
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Hat die CDU verlassen: Manuela Köhler

Sergej Scheibe

Nach 20 Jahren Mitgliedschaft in der CDU hat Manuela Köhler aus Stolzenhagen der Partei den Rücken gekehrt. Als Hauptgrund für ihren Austritt gibt die 56–Jährige Enttäuschung über die Nicht–Nominierung von Uwe Liebehenschel als CDU–Direktkandidat zur Landtagswahl im Wahlkreis 15 an. Rein rechnerisch hätte dieser eine Stimme mehr als sein Konkurrent Carsten Bruch aus Biesenthal haben müssen. "Doch vier Mitglieder unseres Ortsverbandes haben ihre Stimme nicht Uwe Liebehenschel gegeben, sondern Carsten Bruch“, kritisiert Manuela Köhler. Für sie ist es „unbegreiflich“ und „ein riesiges Problem, dass ein Ortsverband den eigenen Kandidaten nicht unterstützt“. Im Gegensatz dazu hätte das langjährige Mitglied des Ortsbeirates von Stolzenhagen sich gewünscht, dass die CDU Wandlitz auf einen eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl verzichtet und statt dessen Oliver Borchert /Freie Bürger Wandlitz) unterstützt.