Ein Autodieb ist in der Nacht zu Donnerstag auf der Flucht vor der Polizei bei Schwanebeck gegen einen Baum geprallt.
Wie Bärbel Cotte-Weiß, Pressesprecher der Polizeidirektion Ost in Frankfurt am Morgen mitgeteilt hat, waren am Abend zuvor in Berlin zwei Transporter – ein Peugeot und ein Citroën – gestohlen worden.
Um Mitternacht informierte die Berliner Polizei ihre Kollegen in Brandenburg, dass die gestohlenen Fahrzeuge in Richtung Berliner Ring unterwegs seien, berichtete die Polizeisprecherin. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung verfolgten die Berliner Beamten die Diebe zunächst auf der A114 und auf der A10 Richtung Frankfurt/Oder und sollen sich dabei eine wilde Verfolgungsjagd mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde geliefert haben. Der Wagen einer Zivilstreife sei gerammt und demoliert worden.
Einer der Transporter sei auf der A11 in Richtung Prenzlau geflüchtet, der zweite, ein Citroën Jumper, habe in Schwanebeck die Autobahn verlassen, erklärte Bärbel Cotte-Weiß.

Verfolgung auch per Hubschrauber

Die Polizisten entschieden sich, diesen zu verfolgen und setzten dabei auch einen Hubschrauber ein. Offensichtlich habe der Mann am Steuer dies bemerkt, sei in Panik geraten und sei dadurch mit dem Transporter auf der L200 bei Schwanebeck gegen einen Baum gefahren und anschließend zu Fuß geflüchtet, führte sie weiter aus.
Mithilfe des Hubschraubers konnte der 29-jährige mutmaßliche Autodieb identifiziert und festgenommen werden. Er sei vorläufig festgenommen worden, so die Polizeisprecherin.

Polizisten finden beschädigtes Zündschloss vor

Im Auto fanden die Polizei eindeutige Spuren, die auf einen Diebstahl hinwiesen. Das Zündschloss sei beschädigt, die Kabel hingen heraus, das Fahrzeug sei kurz geschlossen worden. Außerdem befanden sich in dem Wagen Baumaschinen, die möglicherweise auch gestohlen worden waren. Die Ermittlungen dauern an. Der zweite Autodieb mit dem Peugeot-Transporter konnte zunächst entkommen.
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