So soll es abgelaufen sein: Eine angebliche Freundin war am Apparat und gab zu verstehen, dass sie einen Unfall verursacht habe und ein Mensch dabei tödlich verletzt worden sei. Dann übergab die Rednerin das Telefon an eine andere Frau, die sich als Polizistin ausgab und gleich mal eine Kautionssumme von 40.000 Euro aufrief. Ansonsten müsse die angebliche Freundin ins Gefängnis.

Betrugsversuch weitete sich aus

Um der Angerufenen gar nicht erst Gelegenheit zum Nachdenken zu bieten, schaltete sich auch noch ein vorgeblicher Staatsanwalt ein, der die geforderte Summe auf etwa ein Drittel des Ausgangsbetrages reduzieren wollte. Doch erwies sich die Rentnerin als pfiffig genug, ihre tatsächliche Freundin zu kontaktieren.
Und siehe da - diese weilte wohlbehalten zu Hause. Kriminalisten der Inspektion Barnim ermitteln nun zu den Ganoven, die sich da hatten bereichern wollen.