Leichtathletik: Aufregung war noch zu groß

Haderte mit sich: Michell Weinreich in Laage
Lutz SachseAufregung war groß
Die Aufregung war bei der 14-jährigen Barnimerin groß und die Anspannung ihr anzumerken. Es ging los mit den 80-Meter-Hürden – eigentlich eine Spezialdisziplin von Michell, aber Aufregung und starker Gegenwind brachten ihr nur Platz 17 ein. Weiter ging es zum Hochsprung. Hier steigerte Michell ihre Bestleistung um sieben Zentimeter auf 1,52 Meter und schob sich auf den 15. Platz vor. Nach einem guten 100-Meter-Lauf lag sie bereits auf Platz 11 in der Gesamtwertung dieses Fünfkampfes.
Pause kostet Konzentration
Eine Pause von zwei Stunden brachte sie allerdings aus dem Konzept. Beim Speerwurf konnte sie nicht weiter angreifen und fiel auf Platz 19 zurück.
Beim Weitsprung kam Michell überhaupt nicht zurecht, kämpfte aber und belegte am Ende Platz 27. Sie war etwas traurig und haderte mit sich selbst. Das war aber unnötig, zeigt sie doch seit einigen Monaten eine starke positive Entwicklung. Auf diese Erfahrungen kann sie aufbauen und die restlichen zwei Wettkämpfe in der Freiluftsaison noch einiges ausprobieren. Michell vertrat bei diesen Meisterschaften als einzige Barnimerin bei einer Deutschen Jugend-Meisterschaft nicht nur die SG Empor Niederbarnim, sondern auch den Landkreis. Sie fand bei dieser Meisterschaft viele neue Freundinnen und kann stolz auf ihre Leistungen sein.
Landesmeisterschaften starten
Am Wochenende finden in Königs-Wusterhausen die Landesmeisterschaften der 10- bis 13-Jährigen in den Einzeldisziplinen statt. Auch dort werden die Leichtathleten aus Panketal wieder stark vertreten sein und um Medaillen kämpfen.