Eine sportliche Idee für die Vorweihnachtszeit haben Silke und Jörg Stutzke umgesetzt. Die Barnimer haben in ihrer Laufgruppe zu einer Adventskalender Challenge eingeladen. Gelaufen werden so viele Kilometer, wie der Adventskalender anzeigt.
Das sei tückischer gewesen als erwartet, verrät Silke Stutzke. Bis zum 10. Dezember seien die Streckenlängen ja noch moderat gewesen, dann wurde es aber herausfordernd. „Man denkt am Anfang: Die längste Strecke ist 24 Kilometer. Das geht ja noch. Aber wenn man am Tag davor 23 und davor 22 Kilometer gelaufen ist, dann ist das ganz schön anstrengend“, berichtet sie am Dienstag, als sie gerade Streckenlänge 22 absolviert hat – im Regen. Einige aus der Ultra-Laufgruppe sind daher schon ausgeschieden. „Einer musste leider aufhören, weil er coronabedingt in Quarantäne musste. Der hat erst überlegt, um seinen Wohnzimmertisch zu laufen, aber das war dann doch nix“, berichtet Silke Stutzke lachend.

Keine Idee für ungeübtere Läufer

Für Nicht-Ultraläufer sei die Challenge wegen der schon sehr anspruchsvollen Streckenlängen auch nicht zu empfehlen. Dafür haben die beiden laufverrückten Barnimer aber eine tolle andere Idee. „Man kann das ja statt mit Kilometern mit Minuten machen. Also man beginnt am 1. Dezember mit einer Minute laufen und steigert es bis Heiligabend auf 24 Minuten“, so ihr Vorschlag. Für dieses Jahr ist es dafür zu spät, aber man kann mit der Minuten-Challenge natürlich auch perfekt im Januar starten. So kann man die guten Vorsätze gleich umsetzen.