In Zerpenschleuse wurde vor allem das Durchhaltevermögen belohnt, denn die Temperaturen um die 30 Grad waren eine Herausforderung für Herz und Kreislauf. "Zum Glück lag ein Teil des Weges im Schatten", so Gehde. Rund eine Minute nach ihm kam der Bernauer Michael Tschendel ins Ziel. "Mehr war heute für mich nicht drin. Denis ist einfach ein Tick besser als ich, aber grundsätzlich bin ich schon zufrieden." Dritter über die maximale Distanz wurde Sven Graupe (M40) von Run and Bike Bernau (1:00:39).
Geburtstagsständchen inklusive
Beim Lauf über 7,5 Kilometer siegte Geburtstagskind Olaf Kampe, der im Anschluss ein Ständchen von den Läufern bekam. Der 58-Jährige legte mit 28:24 Minuten eine gute Zeit hin und konnte auf einen erfolgreichen Wettkampf zurückblicken. "Ich kannte die Strecke noch nicht, aber es lief wunderbar", verriet der erfahrene Läufer, der erst zum zweiten Mal beim Lauf-Cup 2019 an den Start ging. Den zweiten Platz sicherte sich Andrei Gesch vom Kletterwald Schorfheide (30:58 min). Das Podium komplettierte Cornelius Oertel (31:49). In der Gesamtwertung der M30 liegt der Erzgebirgler auf Platz sieben und sieht noch Potenzial für mehr. Aufgrund einiger Ausfälle im Winter wolle er nun die noch verbleibenden Wettkämpfe nutzen, um die oberen Plätze anzugreifen. Erste Frau auf der Strecke war Lina Ducke vom WSV Oberhof (34:43).
Eine tadellose Siegesserie im Laufcup setzte auch Lilian Zurawski fort. In der Altersklasse WJ U14 blieb sie in ihrem fünften Rennen in diesem Jahr ungeschlagen. Die Sportlerin vom WSW Wandlitz siegte über die vier Kilometer mit einer Zeit von 16:38 Minuten. Zweiter wurde Alessandro Rehm von den Bernauer Lauffreunden (16:55 min) vor Jamie-Colin Röper (17:37 min).
Bei den Zwei-Kilometerläufen hatte Paul Rüdiger Volwarski von Motor Eberswalde (8:12 min) die Nase vorn. Er erreichte das Ziel fast zeitgleich mit dem Zweitplatzierten Anton Zink vom Eberswalder Schwimmverein. Dritte wurde Clara Richter von den Bernauer Lauffreunden.
Läuferin muss ins Krankenhaus
Drei Versorgungspunkte gab es auf der 15-km-Strecke. "Die waren heute unendlich wichtig und die Helfer waren alle so nett", berichtete Diana Krüger nach dem Lauf. "Eure Helfer sind die Helden. Sie stehen in ihrer Freizeit da und retten uns Läufern das Wohlbefinden", so auch Corinna Splinter, als sie im Ziel war.
Trotz allem gab es auch wieder einen Zwischenfall. Eine Läuferin hatte Kreislaufprobleme und musste sich zwei Kilometer vor dem Ziel ihrer Mitstreiterin, mit der sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatte, geschlagen geben. "Ich fühlte mich vorher gut, doch plötzlich ging nichts mehr", berichtete Madeleine Schick, als sie aus dem Krankenhaus zurück zum Sportplatz Zerpenschleuse kam. Die Ersthelfer, darunter auch Läufer, und die Sanitäter machten einen guten Job und so konnte sie später wieder strahlen. "Es ist schon erschreckend zu sehen, wie oft in den letzten Monaten etwas auf der Strecke passiert ist. Aus diesem Grund haben wir nicht nur Sanitäter vor Ort gehabt, sondern auch unsere Strecke geändert, damit der Krankenwagen im Notfall überall hinkommt", berichtet Susann Losanski vom Veranstalter-Team.

Letzte Gelegenheiten, Punkte zu sammeln


Die nächsten Termine für den Barnimer Sparkassen Lauf-Cup:

20. August: Bernauer Stundenlauf30. August: Bernauer Stadtmauerlauf14. September: Regionalparklauf Barnimer Feldmark6. Oktober: Zainhammerlauf3. November: Schwärzeseelauf