Gewalt in Panketal: Polizei schützt Rettungsdienst, nachdem Mann mit Waffe drohte

Die Polizei musste Rettungskräfte bei einem Einsatz in Panketal unterstützen. Ein Mann bedrohte sie mit einer Waffe. (Symbolfoto)
Malin Wunderlich/dpa- Rettungskräfte wurden nach Schwanebeck gerufen – vor Ort bedrohte sie ein 43-Jähriger.
- Er trug eine mutmaßliche Schusswaffe im Hosenbund, die sich als Schreckschusswaffe herausstellte.
- Die Helfer zogen sich zurück, die Polizei überwältigte den Mann, der Widerstand leistete.
- Ein Atemalkoholtest ergab 3,5 Promille. Der Mann kam in Gewahrsam.
- Es wird wegen Widerstands, Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein 43-jähriger Mann hat bereits am Sonnabendnachmittag, 15. August 2026, in der Humboldtstraße im Panketaler Ortsteil Schwanebeck einen Polizeieinsatz ausgelöst. Das teilte die Direktion am Montag, 17. August 2026, mit.
Demnach seien Rettungskräfte zunächst zu einem Einsatz gerufen worden, weil der Mann angeblich Hilfe benötigte. Als die Helfer jedoch am Einsatzort eintrafen, trat ihnen der 43-Jährige mit einer mutmaßlichen Schusswaffe im Hosenbund entgegen. Die Rettungskräfte zogen sich daraufhin sofort zurück und alarmierten die Polizei.
Die dazugeholten Beamten konnten den Mann überwältigen und zu Boden bringen. Dabei leistete der 43-Jährige Widerstand. Wie sich anschließend herausstellte, handelte es sich bei der Pistole um eine Schreckschusswaffe.
Mann in Panketal mit 3,5 Promille unterwegs
Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von 3,5 Promille. Er wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte. Gegen ihn wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
