Am Montagnachmittag (29. August) wurden Polizei und Rettungskräfte in den Bereich Zepernicker Chaussee gerufen. Zeugen hatten zuvor einen Mann im Gleisbett zwischen den Bahnhöfen Friedenstal und Zepernick bemerkt und umgehend zum Telefon gegriffen. Der Bahnverkehr ist nach Bekanntwerden der Gefahrensituation sofort eingestellt worden. Als der Mann die Polizeibeamten erblickte, rannte er in Richtung Zepernicker Chaussee davon und musste schließlich von den Polizisten auch noch vor dem Fahrzeugverkehr auf der Straße in Sicherheit gebracht werden.
Wie sich herausstellte, hatte man es mit einem 21-jährigen Berliner zu tun, der sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Rettungskräfte brachten ihn schließlich in ein Krankenhaus, wo ihm nun ärztliche Hilfe zuteilwerden kann. Trotzdem laufen Ermittlungen wegen des Vorwurfs des gefährlichen Eingriffs in den Bahn- und Straßenverkehr.