Stippvisite
: Kinder wünschen sich mehr Hilfsbereitschaft

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak war am Dienstag im Niederbarnim unterwegs.
Von
Kai-Uwe Krakau
Biesenthal
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Spannung: CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak (l.) beim Kicker-Spiel im "Kulti".

Kai-Uwe Krakau

Letzte Station für seine Wahlkampf-Unterstützungstour für Carsten Bruch war für den CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak  am späten Dienstagnachmittag das Jugendkulturzentrum „Kulti“ in Biesenthal. Im lockeren Gespräch mit Amtsjugendkoordinatorin Renate Schwieger, Einrichtungsleiter Sebastian Henning, dem Bereichsleiter Jugendhilfe der Hoffnungstaler Stiftung Lobatel, Ralf Klinghammer, und natürlich den Kindern und Jugendlichen ging es vor allem um deren Wünsche an die Politik.

Ziemiak hatte sich zuvor im Diakonischen Bildungszentrum Lobetal über die Ausbildung in Heil- und Pflegeberufen informiert, Gespräche mit Bürgern geführt sowie eine Milchviehanlage und die Lobetaler Biomolkerei besucht.

Der Biesenthaler Nachwuchs hatte sich gut vorbereitet und zuvor bereits diskutiert, was ihm wichtig ist. Viel Grün, mehr Geschäfte und bessere Busverbindungen waren nur einige der Wünsche. Auch ein schnelleres Internet stand ganz oben auf der Liste – und mehr Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit unter den Menschen. Die „Fridays for Future“-Kampagne fanden die Kinder und Jugendlichen gut. Durch sie sei viel Bewegung in die Klimapolitik gekommen, befand der christdemokratische Landtagskandidat Bruch.

Die Biesenthaler Stadtverordnete Sabine Buder warb dafür, sich mehr auf das Fahrrad zu setzen. Jeder könne auf diese Weise etwas für das Klima tun, so die junge Frau. Sie habe aber den Eindruck, dass viele Eltern ihre Kinder nur noch mit dem Auto durch die Gegend fahren. Bürgermeister Bruch kündigte unterdessen die Eröffnung des Radweges zwischen Biesenthal und Wullwinkel für den 23. Oktober an. Zudem werde es am Sonnabend eine Demonstration zur Fortführung des Radweges in Richtung Eberswalde geben.

Bereichsleiter Klinghammer wies auf die Bedeutung des Jugendintegrationsdienstes hin. Er müsse unbedingt finanziell besser ausgestattet werden.