Offiziell wird Heidrich vom übertragenden Sender zwar als Königs Wusterhausener (Dahme-Spreewald) geführt, wo er aktuell wohnt. Doch der gebürtige Berliner hat auch schon Wurzeln im Barnim geschlagen. Hier verbrachte er nämlich einige Jahre seiner Jugend.
"Wir sind beide auf die Europaschule in Werneuchen gegangen und kennen uns auch aus dem Jugendclub", berichtet Puppe, der sich keine Sendung entgehen lässt.  Gleiches gilt für Lisa Menzel, die Heidrich ebenfalls aus der Schule kennt und menschlich sehr schätzt. "Er ist ein ehrlicher, loyaler Mensch. Ich vote jeden Tag für Denny. Er hat es verdient zu gewinnen", sagt sie.

Heidrich schlägt sich bei „Big Brother“ gut

Bislang schlägt sich Heidrich, der als einer von über 14.000 Kandidaten den Sprung in die Sat.1-Show geschafft hat, erstaunlich gut im "TV-Haus". Seit dem Sendestart von "Big Brother" Mitte Februar – der dreizehnten Staffel insgesamt – gehört der 32-jährige Profiboxer zu den beliebtesten unter den inzwischen nur noch zwölf Kandidaten.
Ein Hauptgrund dafür könnte sein soziales Engagement sein. Denn Heidrich, der in seiner Jugend auch als Keeper für Rot-Weiß Werneuchen zwischen den Pfosten stand, ist Botschafter des Kolibri Vereins Deutschland. In dieser Funktion setzt er sich seit 2017 ehrenamtlich für krebskranke Kinder ein. Regelmäßig besucht er dabei auch das Helios Klinikum Berlin-Buch.
Und Heidrich, der selbst Vater einer Tochter ist, weiß auch schon, was er mit dem möglichen Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro anfangen würde. "Wenn ich gewinne und ich möchte gewinnen, würde ich gerne meine eigene Stiftung gründen", verriet der Internationale Deutsche Meister im Cruisergewicht der "Berliner Woche". Einen Teil würde er zudem an den Kolibri-Verein spenden.
Eine Idee, die seine ehemaligen Schulkameraden aus Werneuchen nicht überrascht. Das passe gut. "Als Typ fand ich Denny nie arrogant oder so. Er war immer höflich zu anderen Leuten", sagt der ehemalige Schulkamerad Alexander Puppe.

Heidrich sieht Zukunft im Fernsehen

Heidrich selbst will seinen Auftritt in der "Mutter aller Reality-Shows" auch beruflich nutzen. "Für mich ist es ein Sprungbrett und für jeden anderen Bewohner auch – machen wir uns nichts vor", sagte er zur "Berliner Woche". Er könne sich im Anschluss an seinen Auftritt im "Big Brother"-Haus auch vorstellen, in der Fernsehbranche zu bleiben. Dafür würde Heidrich, dessen Eltern noch heute in Werneuchen leben, sogar das Boxen aufgeben. "Ich kann nicht mein Leben lang boxen." Deswegen müsse man zukunftsorientiert denken, so der 32-Jährige. "Und wenn das Fernsehen einen möchte, dann würde ich definitiv nicht Nein sagen."

Die Reality-Show läuft täglich in Sat.1


Im Jahr 2000 ist die erste Staffel "Big Brother" gelaufen.

Die aktuelle 13. Auflage der Reality-Show ist mit 14 Kandidaten gestartet. Zwölf sind noch dabei, darunter auch Denny Heidrich, der in Werneuchen seine Jugend verbracht hat.

Wer im "TV-Haus"verbleibt, entscheiden die Zuschauer per Voting. Dem Gewinner winken 100 000 Euro. Die Show dauert maximal 100 Tage.

"Big Brother" läuft montags bis freitags um 19 Uhr in Sat.1 und auf Joyn.