Unfall in Ahrensfelde
: Moped-Fahrer fährt auf der Flucht Polizisten um

Beim Versuch, einen flüchtenden Moped-Fahrer aufzuhalten, wurde ein Polizist schwer verletzt. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Von
Britta Gallrein
Ahrensfelde
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Beim Versuch, einen Mopedfahrer in Ahrensfelde zu stoppen, wurde ein Polizist am Osterwochenende schwer verletzt.

© OFC Pictures/adobe.stock.com

Weil er der Kontrolle durch die Polizei entgehen wollte, flüchtete am Wochenende der Fahrer eines Mopeds in Ahrensfelde. Als die Polizei ihn wenig später stellen wollte, verletzte der Mann einen Polizeibeamten, der ihn aufhalten wollte.

Inzwischen ist der Grund bekannt, weshalb der 20-jährige Fahrer eines Mopeds der Marke Simson am Samstagmorgen der Kontrolle durch die Polizei entgehen wollte. Der junge Fahrer besaß keinen Führerschein und hatte obendrein noch ein falsches Versicherungskennzeichen an das Moped montiert.

Auch Blaulicht und Martinshorn hielten den Flüchtenden nicht auf

Mit seiner Simon befuhr er in den frühen Morgenstunden die Lindenberger Straße in Ahrensfelde, als er plötzlich einen Polizeiwagen erblickte. Als die Beamten ihn aufforderten, anzuhalten, entschied sich der Biker, sich der Kontrolle zu entziehen und fuhr davon. Auch vom eingeschalteten Martinshorn und dem Blaulicht des Wagens, der ihn verfolgte, ließ sich der Mann nicht aufhalten.

In Höhe der Bundespolizei wollte die Besatzung eines weiteren Funkwagens seine Flucht dann beenden. Doch der junge Biker wollte immer noch nicht aufgeben. Er versuchte, sich mit seinem Moped an den beiden Polizisten vorbeizuschlängeln, die ausgestiegen waren. Dabei verlor er jedoch die Kontrolle über das Gefährt. Der Fahrer geriet ins Schlingern und prallte dann frontal mit einem der beiden Polizisten zusammen.

27-jähriger Polizist schwer verletzt

Der 27-jährige Polizist wurde dabei schwer verletzt und musste von Rettungskräften in das Unfallkrankenhaus Berlin gebracht werden.

Wie Stefan Möhwald von der Polizeidirektion Ost am Dienstag mitteilte, geht es dem Kollegen inzwischen besser. Er konnte das Krankenhaus verlassen.

Der junge Simson-Fahrer wird sich allerdings noch wegen des Fahrens ohne Führerschein verantworten müssen. Weitere Konsequenzen drohen ihm offenbar nicht. „Wir gehen davon aus, dass er den Kollegen nicht absichtlich umgefahren hat, sondern dass es ein Unfall war“, so Stefan Möhwald.