Volleyball: Nach gutem Beginn Faden verloren

Blockarbeit: Die Zepernicker Kapitänin Shakti Mara Trewin (links) und Laura Petereit wehren einen Angriff der Marzahnerinnen ab.
Andreas GoraKonzentrierter Start
Der erste Satz startete konzentriert mit sicheren Annahmen der Außenangreiferinnen sowie der Libera Christiane Döhren, wodurch Zuspielerin Antonia Liebsch immer wieder Passkombinationen über die Mitten Laura Petereit und Malin Krause spielen konnte – mit wirkungsvollem Abschluss. Schnell hatten die Zepernickerinnen eine Sieben-Punkte-Führung in der Satzmitte ausgebaut. Beim Stand von 16:9 fanden allerdings auch die Damen vom Marzahner VC ins Spiel, doch Einheit behielt die Konzentration bei und entschied auch die langen Ballwechsel mit stabiler Blockarbeit für sich, sodass der erste Satzsieg mit 25:21 Punkten gelang.
Im zweiten Satz überrumpelt
Der Start in den zweiten Satz war wegen Aufschlag- und Annahmefehlern von weniger Erfolg gekrönt. Überrumpelt von den lautstarken Marzahnerinnen, die mit 14 Spielerinnen voll besetzt waren, fanden die Einheit-Damen schwer ins eigene Spiel und ließen die Berlinerinnen bis 14:22 vorbeiziehen. Durch zahlreiche Wechsel konnten die Gegnerinnen ihre Kräfte gezielt einsetzen und den Angriff der Zepernickerinnen immer wieder abwehren und in eigene Abschlüsse verwandeln. Beim Stand von 17:23 startete die Heimmannschaft nochmal eine kleine Aufholjagd mit wirkungsvollen Aufschlägen der eingewechselten Diagonalangreiferin Arlett Krüger und starkem Außenangriff von Thea Janich. Allerdings ließen sich die Marzahner Frauen den Satzsieg mit 20:25 nicht mehr nehmen.
Genauso dominierten sie auch im folgenden Satz und konnten dank frecher Spielaktionen eine schnelle Führung erreichen. Durch fehlende Kommunikation in der Abwehr und unglückliche Eigenfehler schafften es die Zepernickerinnen nicht, den eigenen Angriffsdruck aufzubauen und gaben den Satzgewinn mit 17:25 ab.
Alles oder nichts hieß es im vierten Satz. Es entwickelte sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen über 8:7 und 16:17, denn die Frauen der Einheit Zepernick fanden zu mehr Stabilität zurück, wodurch Kapitänin Shakti Mara Trewin über Diagonal und Nina Raeder über Außen ihre Angriffe mehrmals in direkte Punkte verwandeln konnten. Auch die taktischen Hinweise von Co-Trainerin und ehemaliger Spielerin Tamara Robrecht in der Auszeit schenkten neuen Mut. Doch in der Crunchtime – der entscheidenden Spielphase zum Satzende – reichte die Mannschaftsleistung nicht aus und die Marzahnerinnen behielten ihre Satzführung bis zum Spielsieg mit 22:25 bei.
Eintritt für guten Zweck
Trotz der Enttäuschung über den Spielausgang, war der gute Zweck dieses Spieltages dennoch ein Erfolg, denn Gäste und Fans, die eine Spende für Buffet oder Eintritt daließen, unterstützen den Verein Brustkrebs Deutschland. Am Sonnabend hofft die SG Einheit Zepernick wieder auf viele Zuschauer, wenn es im Heimspiel gegen den USV Halle Hurricanes geht (Spielbeginn 18 Uhr).
Als wertvollste Spielerin wurden die beiden Zuspielerinnen Julia Sandmann (MVC) und Antonia Liebsch (SGEZ) durch Holger Ribbentrop und die Marzahner Trainerin Franziska Brauns ernannt.
Zepernick: Christiane Döhren, Thea Janich, Malin Krause, Lea Ribbentrop, Nina Raeder, Shakti Mara Trewin (K), Laura Petereit, Arlett Krüger, Antonia Liebsch
Das ist das Programm für die Einheit-Damen
Spiele bis zum Jahresende:19. Oktober: USV Halle (H)26. Oktober: SC Potsdam 2 (A) 2. November: USC Magdeburg (H)10. November: SC Braunsbedra (A)17. November: BBSC Berlin (A)30. November: BW Brandenburg (H) 8. Dezember: VC Bitterfeld-Wolf. (A)