Volleyball
: Riesen-Jubel nach letztem Punkt

Im letzten Heimspiel der Saison in der Volleyball-Regionalliga Nordost siegten die Frauen der SG Einheit Zepernick 3:0 gegen das VT Rudow-Altglienicke und sicherten so den Klassenerhalt.
Von
Steffen Trobisch
Zepernick
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Hatten allen Grund zur Freude: Die Damen der SG Einheit Zepernick haben nach dem Sieg gegen den VT Rudow-Altglienicke den Klassenerhalt in der Regionalliga vorzeitig sicher.

Andreas Gora

Im letzten Heimspiel der Saison in der Volleyball-Regionalliga Nordost ging es für die Mädels der SG Einheit Zepernick nochmal um alles. Während sie an den zurückliegenden Spieltagen noch um den Abstieg gebangt hatten, gelang es den Barnimerinnen, mit einem 3:0-Sieg den Klassenerhalt zu sichern.

Im ersten Satz lief alles rund. Die Annahme wurde von Anfang an konstant gehalten, insbesondere durch Libero Lea Ribbentrop, welche aufgrund einer langwierigen Verletzung an diesem Tag ihren ersten Spieleinsatz in dieser Saison feierte. Dadurch war Zuspielerin Maya Reuter, die ebenfalls ihren ersten Einsatz in der Regionalliga zelebrieren durfte, in der Lage, ihre Angreifer variiert einzusetzen. Nele Trobisch und Thea Janich gelang es immer wieder, im Angriff den Gegner unter Druck zu setzten und den Ball gezielt in die Lücken der gegnerischen Abwehr zu versenken. Wodurch der erste Satz nach 18 Minuten erfolgreich mit 25:13 an die Zepernicker Mannschaft ging.

Mit dem Schwung des ersten Satzes ging es für die Zepernicker Mädels im zweiten Satz erfolgreich weiter. Durch hervorragende Blockarbeit der beiden Mitten Janin Nachtigall und Malin Krause fiel es dem Gegner schwer, seine Angriffe auf die Zepernicker Seite zu bekommen. Ebenso wurde die Annahme wieder stabil ans Netz gebracht, wodurch Maya Reuter, die an diesem Tag mit einer sehr starken Zuspielleistung glänzte, all ihre Angreifer abwechselnd bedienen konnte. Zur Satzmitte brachte der Berliner Trainer dann auch seine stärkste Angreiferin. Doch die vorher besprochene Blocktaktik griff, so dass sie sich kaum entfalten konnte.

Auch im Aufschlag bewiesen die Mädels Stärke. Mit sicheren und gezielten Aufschlägen, insbesondere durch Thea Janich, gelang es ihnen, die gegnerische Annahme unter Druck zu setzten und für den ein oder anderen direkten Punkt zu sorgen. Die abgewehrten Bälle konnte dann Janin Nachtigall über Mitte und Marika Birr über Außen druckvoll versenken, wodurch auch dieser Satz mit 25:20 an das Team der Einheit Zepernick ging.

Der dritte Satz startete jedoch anders als geplant. Die Trainer des VT Rudow-Altglienicke brachten nun gleich von Anfang an die stärkste Aufstellung, wodurch sich die beiden Teams in diesem Satz auf Augenhöhe begegnen. Mit vollem Kampfgeist kämpfte sich Einheit Zepernick nach geringen Rückständen immer wieder ran. Beide Teams schenkten sich in diesem Satz nichts und hielten jeweils das Sideout, doch mit einem sicheren Block gegenüber der starken Außenangreiferin von Altglienicke und einer guten Mischung von knallharten Angriffen und gezielten Legern von Nele Trobisch und Marika Birr gelang es den Barnimerinnen, auch diesen Satz mit 25:22 und somit auch das Spiel für sich zu entscheiden, so dass alle drei Punkte für das Tabellenranking an die SG Einheit Zepernick gehen. Die Zepernickerinnen klettern damit auf Platz drei der Tabelle und können nicht mehr absteigen. Aufgrund der Situation in der Regionalliga hätte es sein können, dass sogar vier Vereine absteigen, deshalb wollten die Zepernicker auf Nummer sicher gehen.

Die Aufregung vor diesem entscheidenden Spiel war sowohl beim Team, als auch bei den Fans groß und dementsprechend umso größer der Jubel nach dem letzten entscheidenden Punkt. Die Fans in der Zepernicker Halle und die Spieler auf der Bank sorgten Satz für Satz für gute Stimmung, welche dem Team in diesem wichtigen Spiel viel Schwung brachte.