Volleyball: Stolz trotz Niederlage

Stark am Netz: die Zepernickerin Shakti Trewin (rechts) überwindet den Potsdamer Block.
VereinStarke Aufholjagd
Der zweite Satz begann mit starken Aufschlägen der Potsdamerinnen, so dass die SG Einheit Zepernick mit 3:7 hinten lag. Als die Annahme durch Nina Raeder und Renee Nachtigall wieder gehalten wurde, konnten die Gegnerinnen durch mutige Angriffe wieder unter Druck gesetzt werden. Die Zepernickerinnen holten durch starke Blockarbeit der Mitten Tamina Mai und Janin Nachtigall bis zum 16:15 auf. Die beiden Mannschaften waren auf Augenhöhe und letztendlich ging der Satz mit einem knappen 26:24 an die Potsdamerinnen.
Im dritten Satz konnten die Zepernickerinnen von Anfang an mit einer starken Annahme und druckvollen Angriffen punkten. In einer unglaublichen Aufschlagserie von Janin Nachtigall, die die Zepernickerinnen zum 11:3 führte, nahm der Potsdamer Trainer seine beiden Auszeiten. Zuspielerin Antonia Liebsch setzte ihre Angreiferinnen Shakti Mara Trewin, Nina Raeder und Laura Petereit gezielt ein, so dass der Block der Gegnerinnen keine Chance hatte. Beim Spielstand von 22:7 nahmen die Potsdamerinnen noch einmal Schwung auf, doch der Satz ging mit 25:14 eindeutig an die Zepernickerinnen.
Im vierten Satz sah man die ersten Zeichen der Erschöpfung auf Zepernicker Seite. Nun machte es sich bemerkbar, dass es nur acht Spielerinnen waren, wobei Renee Nachtigall und Tamina Mai vorher schon ein Spiel hatten. Die Sportschülerinnen aus Potsdam lagen bis zum 17:19 immer zwei bis drei Punkte vorn. Die frisch eingewechselte Arlett Krüger konnte die Potsdamerinnen mit starken Angriffen zwar noch einmal unter Druck setzen, doch der Satz ging mit 25:19 an die Potsdamerinnen.
Quäntchen Glück fehlt
Am Ende fehlte das Quäntchen Glück und ein paar Auswechselspieler mehr, so dass die Zepernickerinnen den ausdauernderen Sportschülerinnen im Tie-Break mit 6:15 unterlagen. Trotz der Niederlage war es ein starkes Spiel, in dem die Zepernickerinnen ihren Teamgeist wieder unter Beweis stellten und zeigten, dass sie es mit dem SC Potsdam aufnehmen können. MVP wurden die Potsdamerin Emily Radügge und Janin Nachtigall, die damit ihre Führung in der Rangliste der wertvollsten Spielerinnen der Regionalliga Nordost verteidigt. Die SG Einheit Zepernick sicherte sich einen Punkt in der sehr engen Tabelle und freut sich über jeden Zuschauer beim nächsten Heimspieltag am 22. Februar gegen den BBSC Berlin.
Zepernick: Tamina Mai, Nina Raeder, Shakti Mara Trewin (Kapitän), Laura Petereit, Arlett Krüger, Antonia Liebsch, Janin Nachtigall, Renee Nachtigall