Volleyball: Tabellenführer Paroli geboten

Glänzte auch im Spiel gegen den SC Potsdam mit ihren stabilen Annahmen: Thea Janich vom Regionalliga-Team des SG Einheit Zepernick. Am Sonnabend wartet im Heimspiel der USV Magdeburg.
Andreas GoraBei einem Spielstand von 12:11 hatte Zepernick sich auf den Gegner eingestellt und startete die Aufholjagd. Mit einer stabileren Annahme durch Chrissi Döhren und Thea Janich konnte Antonia Liebsch die Pässe gut auf alle Angreifer verteilen. Vor allem die Mittelblockerinnen Janin Nachtigall und Malin Krause konnten immer wieder im Schnellangriff punkten. Doch leider musste man den Satz 18:25 an den SC Potsdam abgeben.
In den zweiten Satz starteten die Zepernickerinnen konzentrierter und brachten den Gegner durch druckvolle Aufschläge von Nina Raeder und Malin Krause auf Abstand. Der Satz war ein reines Kopf-an-Kopf-Rennen. Über 9:9, 13:13, 19:19 und 24:24 ging es hin und her. Leider gab es in diesem Satz viele Unstimmigkeiten bei den Entscheidungen des Schiedsgerichtes und der Satz wurde mit 24:26 an den SC Potsdam abgegeben.
Trainer spricht ein Machtwort
Kurz vor Beginn des dritten Satzes sprach Trainer Steffen Trobisch seinen Mädels ein Machtwort, welches sogleich fruchtete. In diesem Satz lief alles rund. Das Annahme-Trio Chrissi Döhren, Nina Raeder und Thea Janich brachten den Ball immer wieder sicher ans Netz, wodurch ordentlich Druck im Angriff auf den Gegner ausgeübt werden konnte. So holten sich die Barnimerinnen den Satz mit 25:19.
Der vierte Satz zeigte am Anfang erst einmal Schattenseiten in der Annahme und so zog Potsdam mit einer kleinen Aufschlagserie davon. Wieder einmal startete eine Aufholjagd. Die Zepernicker setzten den Gegner mit dem Block durch Janin Nachtigall, Thea Janich und Shakti-Mara Trewin oft unter Druck. Auch die Abwehr blieb konstant stabil. Beim Stand von 20:20 wurde es kurzzeitig nochmal spannend. Dieser Satz ging mit 25:21 an die SG Einheit Zepernick.
Im letzten Satz hatten die Panketalerinnen bis zum 7:7 die Oberhand auf dem Feld, doch nach dem Seitenwechsel ließ die Konzentration nach und die Annahme wackelte. Beim Spielstand von 11:11 verließ die Barnimerinnen auch die Kraft und es schlichen sich zu viele Eigenfehler ein. Dieser Satz ging mit 11:15 an den SC Potsdam.
Trotz der 2:3-Niederlage waren die Zepernickerinnen zufrieden. Immerhin hatte man der Null-Punkte-Durststrecke ein Ende gesetzt und das auch noch gegen den Tabellenführer. „Wir haben hart um den einen Punkt gekämpft und im dritten Satz noch rechtzeitig die Kurve bekommen“, so Trainer Trobisch.
Als wertvollste Spielerin wurden von den Trainern in dieser Begegnung beim SC Potsdam Elea Beutel und auf der Zepernicker Seite erneut Antonia Liebsch gewählt.
Sonnabend wartet Magdeburg
Am Sonnabend trifft die SG Einheit Zepernick im Spiel in eigener Halle (Schönerlinder Str. 47 in Zepernick) auf den USC Magdeburg und hofft auf viele Zuschauer als Unterstützung. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
Zepernick: Shakti- Mara Trewin (K), Arlett Krüger, Antonia Liebsch, Maya Reuter, Janin Nachtigall, Malin Krause, Christiane Döhren, Thea Janich, Lea Ribbentrop, Nina Raeder