Volleyball: Zepernicker Mädels gelingt die Revanche
Da war noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel hatten die Volleyballerinen der SG Einheit Zepernick gegen den BBSC Berlin III in der Regionalliga noch verloren. Im Rückspiel wollten sie das wieder gut machen und waren erfolgreich. Mit einem 3:1–Sieg ging es wieder zurück in den Barnim.
Im ersten Satz lief alles rund. Die Annahme wurde konstant, insbesondere von Nele Trobisch und Iris Roelofs gehalten, so dass Zuspielerin Antonia Liebsch alle Angreifer beliebig einsetzen konnte. Nele Trobisch und Shakti Trewin konnten immer wieder im Angriff den Gegner unter Druck setzen und den Ball in die Lücken der gegnerischen Abwehr versenken. Zusätzlich konnte man mit kleinen Aufschlagserien von Laura Petereit und Nina Raeder mehr Abstand vom Gegner gewinnen. Auch der Block stand um Mittelblockerin Janin Nachtigall stets gut, welche meist dafür sorgte, dass der Ball beim Gegner im Feld landete. Dieser Satz ging mit 25:19 sicher an die Mädels der Einheit Zepernick.
Der zweite Satz verlief dann etwas anders als geplant. Die Gegner hatten sich auf das System der Barnimerinnen besser eingespielt und auch ein wenig mehr Glück am Ende. Die Annahme fing an zu wackeln und auch die Angreifer hatten Probleme, den Ball im gegnerischen Feld auf den Boden zu bringen. Da halfen auch nicht die Aufschlagserien von Laura Petereit und U16–Spielerin Tamina Mai, welche ihren ersten Einsatz in der Regionalliga feiern durfte und sogar sofort zwei Asse beim Aufschlag gelangen. Leider ist das Team zu spät aus dem Tief erwacht und musste den Satz mit 20:25 an den BBSC III abgeben.
Trainer Steffen Trobisch stellte auf der Libera–Position um. Diesmal stand Tamara Robrecht im Annahmeriegel um Nele Trobisch und Thea Janich, welche zu dritt die Annahme besser als im zweiten Satz ans Netz zu Zuspielerin Antonia Liebsch bringen konnten. Trotzdem spielten jetzt beide Teams auf Augenhöhe. Bei einem Spielstand von 12:17 für den BBSC III ging die Aufholjagd los. Thea Janich und Antonia Liebsch brachten mit tollen Aufschlägen den Ausgleich bei 19:19.
Ab diesem Zeitpunkt fing das Kopf–an–Kopf–Rennen an. Es gab gute Blockaktionen von Laura Petereit und Shakti Trewin und auch in der Abwehr konnte Libera Iris Roelofs mit tollen Aktionen glänzen. Doch der BBSC III hielt dagegen und konnte noch einmal 19:21 und 20:23 enteilen. Doch die Panketalerinnen steckten nicht auf. Vor allem Janin Nachtigall und Nele Trobisch schmetterten im Angriff den Ball auf dem gegnerischen Boden. Vier Punkte in Folge brachten die Zepernickerinnen damit zum Satzball. Diesen konnten die Berlinerinnen zwar noch einmal zum 24:24 abwehren, doch ein gehaltenes Sideout der Einheitlerinnen und ein gelungener Angriff beendeten den Satz mit 26:24.
Im letzten Satz hatte das Team den roten Faden wiedergefunden. Die Annahme wurde sehr gut von Thea Janich und Tamara Robrecht ans Netz gebracht, so dass Nele Trobisch und Janin Nachtigall gut vom Zuspiel bedient werden konnten. Auch die junge Spielerin Tamina Mai hatte wieder eine Einsatzzeit bekommen und legte eine kleine Aufschlagserie hin. In der Abwehr um die Liberas Iris Roelofs und Kapitän Tamara Robrecht wurde um jeden Ball gekämpft, wenn Laura Petereit und Shakti Trewin einen Ball am Block vorbei ließen. Auch dieser Satz wurde letztendlich mit 25:20 gewonnen, so dass alle drei Punkte für die Tabelle an die SG Einheit Zepernick gingen.
Die mitgereisten Fans und die Spieler auf der Bank sorgten im gesamten Spiel für eine sehr gute Stimmung, welche dem Team viel Schwung brachte.
In diesem Spiel wurde erneut Nele Trobisch zur wertvollsten Spielerin gewählt, welche konstant die Annahme hielt und in den entscheidenden Phasen im Angriff punktete.
Am Sonntag sind die Zepernickerinnen Gast beim BV Vorwärts. Das Spiel startet um 15 Uhr und das Team freut sich über jede Unterstützung, um den vierten Platz in der Tabelle zu halten.