Vorsorge: Kassen informierten über Vorsorge

AOK-Schriftzug
Peter HartDieser Tage könnten gesetzlich Krankenversicherte Post von ihrer Kasse erhalten. Mit einer Einladung zur Darmkrebs–Vorsorge und Früherkennung. Auch im Barnim. Wie Anja Jungnickel, Regionalgeschäftsführerin der Barmer, informiert, startete am 1. Juli bundesweit das Darmkrebs–Screening als organisiertes Programm im sogenannten Einladungsverfahren. Angeschrieben werden Männer und Frauen ab 50. Die Versicherten erhalten Informationen zu den Möglichkeiten der Früherkennung: zum Stuhltest (für alle ab 50 Jahre) sowie zur Darmspiegelung (Männer ab 50, Frauen ab 55). Im Gegensatz etwa zum Mammografie–Screening müssen sich die Versicherten beim Darmkrebs–Screening aber selbst um einen Termin bei Arzt kümmern. Stuhltests seien beim Hausarzt möglich, so Jungnickel, Darmspiegelungen beim Internisten, beim Gastroenterologen.
Die Zahl derer ist allerdings im Barnim sehr übersichtlich, Termine werden schon jetzt teilweise Monate im voraus vergeben. „Diese Situation ist uns durchaus bewusst“, so Jungnickel. Die Krankenkassen helfen deshalb Versicherten, neben der Kassenärztlichen Vereinigung mit ihrer Terminservicestelle, einen Mediziner und einen Termin zu finden. „Bei uns nimmt das Wartezeitenmanagement diese Aufgabe wahr.“ Die Untersuchungen seien kostenfrei. Dies gelte auch für das Verabreichen einer „Schlafspritze“ bei der Darmspiegelung.