Den Kunden sind gerade die Briefe ihrer Strom- und Gasversorger über die meist verdreifachten Kosten ins Haus geflattert. Überall wird zum Energiesparen aufgerufen. Da wollen die Bernauer Stadtwerke mit gutem Beispiel vorangehen. Die Idee: Weihnachtsbeleuchtung für die Stadt gibt es trotzdem, aber mit Einschränkungen.
Am Thema Weihnachtsbeleuchtung scheiden sich seit Jahren die Geister. Soll es dezent nur eine warmweiße Lichterkette im Garten oder auf dem Balkon sein? Oder sollen Weihnachtsmänner, Rentiere und Elche die Fassade in eine dauerblinkende Disko-Landschaft verwandeln? Die Meinungen gehen da stark auseinander.
In diesem Jahr taucht aber ein ganz neues Problem auf: Die Illumination passt nicht zu recht zum Thema Energiesparen. Angesichts der Preise für Strom werden so manche wilde Beleuchtungs-Utensilien wohl auf den Speichern und in den Kellern verstaut bleiben.

Stadtwerke werden für Lichtblicke sorgen

Es werden wohl weniger Lichterketten in Fenstern und Vorgärten die Nacht erhellen. Eine glänzende Abwechslung in der Innenstadt bietet da ab dem 27. November, dem ersten Advent, die Weihnachtsbeleuchtung der Stadtwerke Bernau. Lichterketten, Sterne und Lichtershow sorgen täglich mit Einsetzen der Straßenbeleuchtung für eine festliche Stimmung.
„Als Grundversorger ist es unsere oberste Priorität, dass alle Bernauerinnen und Bernauer zu jeder Zeit mit Strom, Erdgas und Wärme versorgt sind“, erklärt Geschäftsführer Detlef Stöbe. „Solange es die Lage auf dem Energiemarkt aber zulässt, möchten wir sie mit der weihnachtlichen Atmosphäre auf den Straßen und Plätzen erfreuen und für einen gemeinsamen Lichtblick sorgen.“

Um 23 Uhr ist der Lichterglanz jetzt vorbei

Doch das Unternehmen hat Einschränkungen vorgenommen, um den Stromverbrauch in diesem Jahr zu senken. Die Lichterketten, Sterne und Sternschnuppen wurden nachträglich mit Zeitschaltuhren ausgestattet und erlöschen bereits um 23 Uhr.
Die dreidimensionale Lichtshow projiziert nur noch bis 21 Uhr Schneeflocken, Weihnachtsmann und Co. an den Bernauer Gaskessel. Die insgesamt 170.000 Lichtpunkte können auf diese Weise trotzdem vom ersten Advent bis ins neue Jahr leuchten, verbrauchen aber etwa 35 Prozent weniger Energie als in den Vorjahren.
Zum Einsatz kommt ausschließlich LED-Technik. Sie hält bis zu 20.000 Betriebsstunden und spart gegenüber herkömmlicher Beleuchtung bis zu 80 Prozent Energie.
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