Buchtipp
: Zwischen Abenteuer, Fantasy und Krimi

Der Brandenburger Jan-Peter Wiesner hat den letzten Teil seiner Trilogie „John’s Abenteuer“ veröffentlicht, schreibt aber schon jetzt an neuen Büchern.
Von
Alexandra Gebhardt
Brandenburg
Jetzt in der App anhören

Stolz präsentiert Jan-Peter Wiesner seine Trilogie "John’s Abenteuer", die nicht nur für Kinder und Jugendliche lesenswert ist. Zu haben ist sie u.a. online beim Lentos Verlag.

age

„Der Leser unternimmt so Reisen auf der Erde, unter der Erde und durch die Zeit.  Immer an der Seite des uralten Volks der Jaki im Kampf gegen die kriminelle Bande der Omra und deren Führer Schukura“, erläutert Autor Jan-Peter Wiesner seine Trilogie „John’s Abenteuer“. Seit 2014 hat er an der Geschichte gearbeitet, 2015 und 2016 wurden die ersten beiden Teile „Die Entdeckung einer neuen Welt“ und die „Verteidigung einer neuen Welt“ im Lentos Verlag veröffentlicht.

Druckfrisch ist hier nun auch der dritte Teil "Die Bewahrung einer neuen Welt“ erschienen, der Johns Erlebnisse durch ein ein junges internationales Absolventen-Team um den erfahrenen Archäologie-Professor Noldy 500 Jahre später beleuchtet. „Auch hier begegnet dem Leser das Geheimnis um das Volk der Jaki und deren Hüterin des Kristalls, Arjanda. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit neuen und alt bekannten Figuren, etwa dem zeitreisenden Kobold Leander aus Teil 2, der nun noch einmal eine große Aufgabe zu bewältigen hat“, so der 56-Jährige, der als Inspiration für seinen Dreiteiler vor allem Filme wie „Star Treck“ oder „Zurück in die Zukunft“ nennt: „Viele dieser Filme arbeiten mit einem ähnlichen Schema, woran ich mich bei meiner Arbeit orientiert habe. Einige Ideen entstehen aber auch erst beim Schreiben selbst oder basieren auf aktuellen Ereignissen bzw. Entwicklungen, über die ich den Leser zum Nachdenken anregen möchte.“

Literarisch einordnen lassen sich seine Werke deshalb nur schwer. Als Genre treffen Fantasy, Abenteuer und Krimi aufeinander. Als Zielgruppe lässt sich nicht nur das  Kinder- und Jugendbuch, sondern viel mehr die „All-Age-Literatur“ bestimmen, die durch sogenannte Mehrfachadressierung  unterschiedliche Generationen anspricht. So kann sich der junge Leser oberflächlich an Johns Abenteuern erfreuen, während der erfahrende Leser zwischen den Zeilen durchaus Gesellschaftskritik entdeckt und zum Nachdenken angeregt wird.

Ein Motiv, das auch für die neusten Projekte des Brandenburgers Modell stand. So thematisiert sein kürzlich fertiggestellter Roman "Die Freddy Fieldt-Story“ das Leben des gleichnamigen Unternehmers, der zwar erfolgreich ist, seine Firma und deren Mitarbeiter aber mit eiserner Hand führt. Er bekommt nach einem eigentlich tödlichen Autounfall jedoch die Chance, herbeigeführt durch den Einschlag eines Blitzes auf seinen Sarg, sein Leben zu überdenken. „Richten soll sich dieses Buch vor allem an Personen in Führungspositionen“, so Wiesner, der die Geschichte gerade an einige Testleser gegeben hat. Grund zur Pause ist das für ihn jedoch nicht: aktuell schreibt er an seinem Buch, in dem das Artensterben und die Ausrottung der Tiere, eingebettet in eine märchenhaft anmutende Geschichte, behandelt wird.

Die Chance, Jan-Peter Wiesner persönlich zu treffen, bietet sich am 8. Juni in der Kunstmühle Mötzow sowie am 20. Juli beim Altstadttreff in der Bäckerstraße. Hier sind dann auch „John’s Abenteuer“ zu haben.