Wenn das Marienbad nach der coronabedingten Zwangsschließung seine Pforten wieder öffnen darf, müssen sich die Besucher darauf einstellen, tiefer in die Tasche zu greifen, um nach Herzenslust baden und schwimmen zu dürfen. Eine entsprechende Erhöhung der Entgeltordnung haben die Stadtverordneten auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.

Erhöhungen in drei Tarifbereichen

Demnach kostet der Besuch von Schwimmhalle und Freibad für zwei Stunden dann 4,40 Euro statt bisher 3,90 Euro. Eine Tageskarte in dieser Kategorie kostet dann 5,80 statt wie bisher 5,30 Euro. Wer das Freizeitbad inklusive Schwimmhalle und Freibad besuchen möchte, muss für den zweistündigen Normaltarif dann 8,40 statt wie bisher 7,80 Euro zahlen, Tageskarten schlagen dann im Normaltarif mit 10,40 statt wie bisher 9,80 Euro zu Buche. Auch in der Kategorie Sauna inklusive Freizeitbad, Schwimmhalle und Freibad wird es Erhöhungen geben. Hier zahlen Besucher künftig im Normaltarif für zwei Stunden 14,90 statt wie bisher 14,20 Euro. Tageskarten in dieser Kategorie kosten dann 17,10 statt wie bisher 16,40 Euro.

Gestiegene Personalkosten ausgleichen

Begründet werden die erhöhten Eintrittsgelder mit Kostensteigerungen insbesondere im Bereich der Personalkosten. Es sei nicht vorgesehen, coronabbedingte Mindereinnahmen zu refinanzieren, es gehe lediglich um die Anpassung der Entgelte aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen, heißt es in der entsprechenden Beschlussvorlage.